Dennis Riehle

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Selbsthilfe Impfkomplikationen/Autoimmunerkrankungen

 


Aus aktuellem Anlass: Wir setzen uns für eine selbstbestimmte Entscheidung in Sachen Impfung ein und befürworten sie in den allermeisten Fällen, weil wir davon überzeugt sind, dass die Immunisierung ein wichtiges Mittel ist, um aus der Epidemie kommen zu können. Wir fordern deshalb, wonach sich bestimmte Personengruppen (insbesondere mit Vorerkrankungen) nach einer ausführlichen ärztlichen Einschätzung und Abwägung der Argumente gegen eine Immunisierung entscheiden dürfen, ohne dadurch Konsequenzen erfahren zu müssen. Impfschäden kommen im Verhältnis derart selten vor, dass wir eine allgemeine Impfskepsis nicht nachvollziehen können. Es besteht aus unserer Sicht kein Grund dafür, wonach sich gesunde und auch ältere Menschen ohne schwere Krankheit nicht impfen lassen sollten. Im Gegenteil: In der Risiko-Nutzen-Gegenüberstellung überwiegt aus unserem Empfinden der Schutz einer Impfung vor einer schweren Corona-Erkrankung um ein Vielfaches. Deshalb distanzieren wir uns von Impfgegnern, die eine pauschale Immunisierung aus überzogenen Bedenken vor der eigenen körperlichen Unversehrtheit ablehnen. Unser Augenmerk richtet sich auf Betroffene, die einen tatsächlichen Impfschaden erlitten und nun auf psychosoziale Unterstützung und Erfahrungsaustausch angewiesen sind. Ihr Leiden muss ernstgenommen werden.


Fazit zur Covid-19-Immunisierung: Wir empfehlen nahezu allen gesunden und den meisten chronisch kranken Erwachsenen die Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus und raten lediglich bei bestimmten Vorerkrankungen zu einer intensiven Abwägung durch entsprechende Fachmediziner und den jeweils Betroffenen.


 


Herzlich willkommen bei der Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Impfschäden im Kreis Konstanz - und auch darüber hinaus! Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen. Als Betroffener, der seit 2021 an einer anhaltenden Impfkomplikation leidet, sind mir die unterschiedlichen Probleme, die mit der Beeinträchtigung einhergehen, bekannt.


Erfahrungsbericht Impfkomplikation
Was mit von der Immunisierung geblieben ist...
Erfahrungsbericht_Impfkomplikation_Dennis Riehle.pdf (11.87KB)
Erfahrungsbericht Impfkomplikation
Was mit von der Immunisierung geblieben ist...
Erfahrungsbericht_Impfkomplikation_Dennis Riehle.pdf (11.87KB)


Link


SWR2 WISSEN vom 10.05.2022 (u.a. mit Dennis Riehle)
Verdrängte Corona-Impfschäden – Schwere Einzelfälle, wenig Forschung


Beratung


Sofern Sie Fragen haben sollten oder Kontakt suchen, dann schreiben Sie uns gern unter selbsthilfearbeit@riehle-dennis.de. Beachten Sie hierzu die folgenden Angaben:


Mit der Zusendung einer Beratungsanfrage geben Sie eine erste Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Darüber hinaus ist es aber erforderlich, dass Sie mir gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO i. V. m. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO auch die Erlaubnis zur Verarbeitung Ihrer sensiblen und gesundheitsbezogenen Personendaten geben. Hierzu erhalten Sie nach Kontaktaufnahme von mir eine Datenschutzerklärung, die Sie ebenfalls per Mail an mich zurücksenden, um somit ausdrücklich Ihre Einwilligung zu erklären. Inbegriffen ist dort auch ein Haftungsausschluss. Erst nach Eingang dieser Erklärungen bei mir darf ich schlussendlich Ihre ursprüngliche Nachricht mit Ihrem entsprechenden Anliegen öffnen und bearbeiten.


Selbsthilfe kann keine fachkundige medizinische, (psycho-)therapeutische oder heilkundliche Diagnostik, Behandlung, Beratung und Begleitung oder eine gesetzlich geregelte Pflegeberatung ersetzen. Überdies stellt sie auch keine fachkundige Rechtsberatung dar, sondern allenfalls nebenbei eine allgemeine Sozialgesetzaufklärung. Wir dürfen keine juristische Einfallprüfung oder individuelle Bewertung vornehmen. Hierfür wenden Sie sich bitte zur weitergehenden Hilfestellung an einen Rechtsanwalt. Die Beratung der Selbsthilfe konzentriert sich auf die psychosoziale Unterstützung im Umgang mit den jeweiligen Krankheitsbildern im Alltag und vermittelt Erfahrungsexpertise zwischen Patienten, um gegenseitige Unterstützung zu leisten und mit Ermutigung und Zuversicht durch schwierige Lebenssituation hindurchtragen zu können. Sie versteht sich lediglich als ergänzendes Beratungsangebot von Betroffenen für Betroffene (Angehörige). Eine Gewähr ist ebenso wie eine rechtliche Haftung nicht möglich. Es gilt das Gebot der Vertraulichkeit und Verschwiegenheit. Ihre Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage genutzt und anschließend gelöscht. Eine kommerzielle Verwendung wird ausgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie im Disclaimer und dem Datenschutz, die auch für dieses vorliegende Selbsthilfeangebot gelten.


Viele Grüße

Ihr Dennis Riehle


Informationsblätter:


# 1: Welche sozialen Leistungen stehen mir bei chronischer Erkrankung zu?

# 2: Antrag auf Schwerbehinderung und Pflege: Wie gehe ich vor?

# 3: Ärger mit der Krankenkasse? Diese Rechte haben Versicherte!

# 4: Wann bin ich pflegebedürftig? Erklärungen zum Feststellungsverfahren!

# 5: Erwerbsminderungsrente: Voraussetzungen und Alternativen!


Sie können kostenlos angefordert werden über Mail: selbsthilfearbeit@riehle-dennis.de.



Hintergrund: Post-Vac-Syndrom


Unsere Selbsthilfeinitiative versteht sich als Anlaufstelle für Menschen, die aufgrund einer Impfung Schäden davongetragen haben. Zunächst gilt festzuhalten, dass solche anhaltenden Impfkomplikationen – die nicht mit den völlig normalen Nebenwirkungen einer Immunisierung, die zumeist wenige Tage nach der Impfung eintreten und dann auch lediglich kurze Zeit fortdauern – sehr selten sind. Dennoch können Sie vorkommen – und für Betroffene und Angehörige durchaus gravierende Konsequenzen haben. Oftmals sind neurologische, orthopädisch-rheumatische, immunologische oder endokrine Bereiche von einem Impfschaden betroffen. Dies reicht von multiplen Schmerzzuständen über Erschöpfung und Müdigkeit, Leistungsschwäche und Konzentrationsstörungen, Muskelkrämpfe und hormonellen Störungen, Infektanfälligkeit und wiederkehrendem Fieber bis hin zur Gelenksteifigkeit und migräneartigen Anfällen.


Unser Anliegen ist es, Menschen mit langanhaltenden Folgen einer Immunisierung zu unterstützen und sich durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu ermutigen. Wir unterstützen Impfungen aber gleichsam als einen wegweisenden Beitrag zur Eindämmung von Pandemien und schwerwiegenden Erkrankungen. Eine Immunisierung ist allerdings auch stets ein Eingriff in den Organismus. Deshalb muss er wohlüberlegt sein. Wir treten daher für Ehrlichkeit und Transparenz ein, was die Aufklärung und Information angeht. Dass fortwährende Impfschäden nur sporadisch auftreten, soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie besonders bei bestimmten Vorerkrankungen durchaus mannigfaltige Beschwerden erzeugen können. Wir fassen daher die Kontraindikationen weiter als beispielsweise das „Robert-Koch-Institut“ und fordern, dass sich besonders Personen mit chronischen Erkrankungen nach einer interdisziplinären, medizinischen Einschätzung auch gegen eine Immunisierung entscheiden können – ohne daraus resultierende Nachteile zu erfahren. Insofern setzen wir uns für eine Impfpflicht mit gut begründeten Ausnahmen ein.


Wir sprechen bei Impfschäden also nicht von den vorübergehenden Erscheinungen wie Rötungen an der Einstichstelle oder mehrere Tage grippeähnlicher Symptome. Viel eher geht es um massive Gesundheitsstörungen, die zumeist unmittelbar nach der Impfung auftreten und nicht nach wenigen Stunden wieder verschwinden. Die Vorteile und der Schutz einer Immunisierung übertreffen die geringe Wahrscheinlichkeit eines Impfschadens um ein Vielfaches. Deshalb gibt es bei den meisten Menschen überhaupt keinen Grund für eine diffuse Angst. Wir fordern allerdings, dass gerade multimorbide und polypharmazeutisch behandelte, immunologisch beeinträchtigte Menschen und Personen, die schon früher einmal auf Impfungen stark reagiert haben, besonders gut aufgeklärt werden und jegliche Kontraindikation für die Immunisierung individuell ausgeschlossen wird. Es gehört zur Wahrheit dazu, dass es Impfschäden geben kann.


Nicht umsonst beinhalten die internationalen Diagnoserichtlinien eine entsprechende Ziffer dafür – und das Soziale Entschädigungsrecht in Deutschland weiß nicht ohne Grund um das Vorkommen von Impfkomplikationen. Aber es steht in keinerlei Verhältnis, dass sich gerade ältere und gesunde Menschen ohne komplexe Vorerkrankungen nicht impfen lassen. Es bleibt eine freie Entscheidung des Einzelnen, wir befürworten aber ausdrücklich Solidarität. Letztlich gilt: Je mehr Transparenz wir allerdings herstellen, desto mehr Glaubwürdigkeit besitzen Impfungen. Die Selbsthilfeinitiative bietet im Moment vor allem Mail-Beratung an: Vermittlung an Fachmediziner und Spezialambulanzen, Anregungen und Tipps zu Diagnostik und Behandlung aus Betroffenen-Sicht, Allgemeine Sozialgesetzaufklärung zu sozialen Entschädigungsleistungen, Hilfestellung bei Antragsverfahren zu Rehabilitation sowie Schwerbehinderung und Erwerbsminderungsrente oder Ratschläge für den Umgang mit Impfschäden im Alltag sowie in Familie und am Arbeitsplatz. Wesentlich ist uns das gegenseitige Stärken und der mentale Umgang mit einer Impfkomplikation, die durchaus gravierend sein kann. 


Kontaktieren Sie uns unter Mail: selbsthilfearbeit@riehle-dennis.de.