Dennis Riehle

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Psychosoziale Sprechstunde - FamilienKnäuel

(www.psychosoziale-mailberatung.de)

 


Herzlich willkommen!


Schön, dass Sie den Weg zur Psychosozialen Sprechstunde gefunden haben und sich für das Angebot der ehrenamtlichen Erstberatung in sozialen Belangen, bei Fragen zur Pflege und des Alters, bei seelischen Krisen und Herausforderungen des Alltags interessieren. Informieren Sie sich hier über diese freiwillige Dienstleistung, die jedem Ratsuchenden nach persönlichem Bedarf offensteht.


Aus meiner ehemals beruflichen Erfahrung, aber auch aus der jahrelangen ehrenamtlichen Arbeit im Bürgerengagement, in der Selbsthilfe und in der Begleitung von Menschen in schwierigen sozialen Lebensphasen ist es mir ein Anliegen, meine erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu nutzen, um den Bürgerinnen und Bürgern eine niederschwellige Anlaufstelle zu bieten, die Ihnen unverbindlich eine erste Einschätzung auf ihre Hilfsgesuche gibt.


Das Angebot dient vorwiegend dazu, den Ratsuchenden in herausfordernden Lebenslagen Wegweisung und psychosoziale Hilfe zukommen zu lassen. Mit den Informationen aus der Sprechstunde sollen sie befähigt und ermutigt werden, ihre krisenhafte Situation selbstständig zu durchstehen oder unter Zuhilfenahme von vermittelten Fachstellen eigene Lösungswege zu finden. Dabei ist die ehrenamtliche Dienstleistung insbesondere eine seelische Begleitung, die mit konkreten Tipps und Vorschlägen versucht,  vorhandene Ressourcen der Betroffenen zu mobilisieren und Eigenmotivation zu wecken.


Ich stelle für das soziale Problem des Kontaktnehmers, wenn nötig, die theoretischen Rechtsgrundlagen dar und verweise schematisch und ohne jegliche individuelle Bewertung auf die entsprechenden Gesetze, damit die Nutzer der Sprechstunde im Zweifelsfall eine juristische Einzelfallprüfung bei einem Anwalt vornehmen lassen können, die das vorliegende Engagement nicht leisten darf. Schwerpunkt meines Angebots ist die ergänzende Begleitung, welche die Betroffenen durch die Anforderungen des Alltags hindurchtragen soll.


Das Prozedere ist ganz einfach: Sie können mich per Mail mit Ihren Fragen erreichen. Daraufhin erhalten Sie von mir eine Rückantwort, die Ihnen entweder konkrete Auskunft oder Hilfestellung gibt - oder aber Wege aufzeigt, wohin Sie sich mit Ihrem Anliegen wenden müssen. Da mein Dienst ein freiwilliges Engagement ist, entstehen für Sie keine Kosten. Gleichzeitig kann mein Rat nur eine grobe Richtungsweisung sein, für meine Auskünfte hafte ich nicht. Bitte beachten Sie außerdem, dass aufgrund der großen Nachfrage keine telefonische Beratung möglich ist! Es gilt: Medizinische Fragen zu Krankheiten, Diagnostik, Therapie, Behandlung und Heilung können und dürfen nicht beantwortet werden.


Die Sprechstunde bietet an:


  • Psychologische Beratung
  • Sozialberatung
  • Integrationsberatung
  • Ernährungsberatung
  • Sozialpädagogische Beratung
  • Schulberatung
  • Erziehungsberatung
  • Trauerarbeit
  • Seniorenberatung
  • Demenz-Beratung
  • Kinderpsychologie
  • Kommunikationstraining
  • Prävention und Gesundheitsförderung
  • Entspannungstraining
  • Burnout-Beratung
  • Mentales Training
  • Selbsthilfemaßnahmen
  • Pflegebegleitung
  • Angehörigenberatung
  • Interkulturelle Beratung
  • Allgemeine Sozialgesetzaufklärung
  • Physiologisch-anatomische Aufklärung


Im Rahmen der vorgenannten Schwerpunkte kann es in der Sprechstunde auch zur generellen Information ohne tiefergehende Einzelfallprüfung in folgenden Fragen kommen:


Psychosoziales:


  • Generelle Auskunft zu Sozialleistungen
  • Allgemeine Information zu Leistungen bei Arbeitslosigkeit (ALG I und II/"Hartz IV")
  • Grundsätzliches zur Sozialhilfe (Grundsicherung, Sozialgeld u.a.)
  • Fragen zu Leistungen bei Erwerbsminderung und im Alter
  • Durchtragende Unterstützung, psychologische Beratung in Alltagskrisen
  • Soziale Unterstützungsleistungen in schweren Lebenslagen (z. B. Armut...)
  • Leistungen der Pflegeversicherung (Pflegegrade, Pflegegeld und Pflegesachleistungen...)
  • Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger (Kurzzeit- und Verhinderungspflege...)
  • Leistungen der Renten-, Unfall- und Krankversicherung
  • Fragen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation
  • Barrierefreiheit, Wohnraumanpassung, pflegerische Hilfsmittel
  • Aufenthalt in stationärer oder ambulanter Pflege, Hospiz usw.
  • Begleitung bei Demenz-Erkrankung
  • Fragen zu diversitätssensibler Pflege
  • Hilfe bei Krankheit oder Behinderung
  • Leistungen des Sozial- und Integrationsamtes
  • Entwicklungspsychologische Grundlagenvermittlung
  • Physiologische, psychologische und kognitive Kindergesundheit
  • Schwangerenberatung und nach Abort (nicht nach Schwangerschaftskonfliktgesetz)
  • Unterstützung in Sachen Wohnen (Wohngeld, Wohnungssuche...)
  • Anrecht und Leistungen bei Schwerbehinderung, auch Blindengeld etc.
  • Fragen zu Gebrechen des Alters und des Alterungsprozesses
  • Förderung des seelischen Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit im Alter
  • Umgang mit Stress und Angst, Prävention und Beratung bei Burnout
  • Leistungen für Familien (Kindergeld...), im Studium und Ausbildung ("BAföG" usw.)
  • Hilfe nach Gefängnis- und Heimaufenthalt oder Verlusten
  • Sorgen und Nöte im gesellschaftlichen Alltag, Ausgrenzung, soziale Isolation
  • Vollmachten und Verfügungen (Vorsorge-/Betreuungsvollmacht, Patientenverfügung...)
  • Betreuungswesen durch Angehörige oder (ehrenamtliche) Betreuer
  • Fragen zu Ehrenamt und bürgerschaftlicher Teilhabe
  • Vermittlung an zuständige Ämter und Behörden
  • Hilfe bei Antragsstellung und dem Ausfüllen von Formularen
  • Unterstützung im Anfertigen von Anschreiben und Widersprüchen


Ernährung:

  • Allgemeine Ernährungsberatung
  • Ernährung bei Beschwerden in Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse
  • Diätberatung bei Diabetes mellitus
  • Ernährung mit kohlenhydratarmer Kost
  • Sinnvoller Einsatz von Nahrungsergänzung


Integration:

  • Hilfe bei Migrationshintergrund
  • Unterstützung zur Interkulturellen Kommunikation
  • Integrationsleistungen am Arbeitsplatz
  • Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe
  • Leistungen nach Asylbewerber-Leistungs-Gesetz
  • Soziale Leistungen für Flüchtlinge und Asylsuchende
  • Maßnahmen zur schulischen und beruflichen Partizipation
  • Trauma (keine Traumaambulanz, keine Fachberatung, keine Therapie)


Schreiben Sie mir unter: info@psychosoziale-mailberatung.de.


Familie


Manche Begriffe in unserem Wortschatz benutzen wir nur selten, obwohl sie uns doch immer wieder im Alltag begegnen. Vielleicht auch deshalb, weil sie irgendwie altertümlich klingen oder sich an der PC-Tastatur nur schwer eintippen lassen. So ergeht es Ihnen vielleicht auch mit dem Terminus des „Knäuels“. Wann schon brauchen wir das im täglichen Leben! Wenn wir nicht gerade stricken, ist das Knäuel für uns eigentlich ein wenig präsent in unserem Dasein. Und doch beschreibt es manche Zustände so wunderbar, dass auch ich es mir ausgewählt habe, um Ihnen meinen ehrenamtlichen Dienst der Familienberatung per Mail näherbringen zu wollen.

Denn ein Knäuel kann sinnhaft stehen für:


  • Zusammenhalt
  • Geborgenheit
  • Verwobenheit
  • Nähe und Wärme
  • Verlässlichkeit
  • Zutrauen
  • Emotionalität

- all das, was eine Familie ausmachen sollte.

Aber es ist gleichsam auch ein wenig verworren und meint damit auf die Familie bezogen:

  • Es kann zu Konflikten kommen.
  • Die Erziehung kann überfordern.
  • Man braucht finanzielle und personelle Unterstützung.
  • Es kommt zu häuslichen Auseinandersetzungen.
  • In der Schule oder am Arbeitsplatz läuft es nicht rund.
  • Die Familienbande droht zu zerreißen.
  • Krankheit, Schicksal oder Verluste belasten das Miteinander.
  • Die Pubertät belastet das Zusammensein.
  • Ein Elternteil ist plötzlich alleine für alles verantwortlich.
  • Es fehlt an Ruhe, um wieder zusammen klar zu kommen.
  • Eischneidende Ereignisse in der Geschichte wirken nach.


Deshalb möchte ich Ihnen gerne unter die Arme greifen, damit Ihr Familienknäuel stets beisammen bleibt und sich nie zu verschnüren droht.

Begleitung


Wir begleiten Familien in unterschiedlichen Lebenslagen durch Beratung in sozialen, erzieherischen, pädagogischen und psychologischen Belangen. Dabei ergänzen wir bestehende Angebote und sind Ihnen ein durchtragendes Coaching für Ihre persönlichen Sorgen und Herausforderungen im familiären Umfeld.

Orientierung


Oftmals fehlt es uns in einer Welt aus immer mehr Freiheit und Möglichkeiten der Auswahl an sinnstiftender Orientierung für unser System, in dem wir leben. Familien benötigen für ihr Gelingen neben allen Emotionen und Bindungen auch einen Kompass und Wegweiser, die wir gerne mit Ihnen auszurichten bereit sind. Dabei möchten wir Ihnen verlässlicher Begleiter sein.

Vermittlung


Unser Gemeinwesen bietet Familien viele Anlaufstellen, um Hilfe zu erfahren. Doch oftmals fällt es schwer, einen Überblick über die verschiedenen Ansprechpartner zu bekommen. Wir unterstützen Sie, indem wir Sie bildlich gesehen an die Hand nehmen und Sie an die für Ihre Situation passenden Kontakte vermitteln.

Beratung für pflegende Angehörige

Der „Demografische Wandel“ beeinflusst mittlerweile unser alltägliches Leben: In einer Gesellschaft, deren Durchschnittsalter sich beständig nach oben verschiebt, sind die Auswirkungen für jedermann sichtbar. So pflegen immer mehr Verwandte Angehörige im heimischen Umfeld. Diese Tendenz trägt dem Gedanken „ambulant vor stationär“ entsprechend Rechnung, den die Politik ausgegeben hat – und der dazu beitragen soll, dass der Pflegebedürftige so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung bleiben kann. 


Für die betreuenden Familienmitglieder bedeutet dieser Umstand allerdings häufig eine enorme psychische wie körperliche Belastung. Nicht nur, dass ihnen zumeist die Erfahrung und eine ausreichende Qualifikation für die anspruchsvolle Arbeit fehlen. Insbesondere sind sie gefordert, um den Hilfebedarf ihrer zu pflegenden Angehörigen abdecken zu können.

Deshalb hat es sich Dennis Riehle zur Aufgabe gemacht, Betreuenden in diesem Engagement unterstützend zur Seite zu stehen. Der bereits die Psychosoziale Sprechstunde leitende Psychologische Berater mit langjähriger Berufserfahrung in den Schwerpunkten „Angst- und Stressbewältigung“ und „Persönlichkeitstraining“ hat sich in den Bereichen „Sozialrecht“, „Gerontologie“, „Rechtsfragen in der Pflege“ und „Digitaler Prävention und Gesundheitsförderung“ zertifizieren lassen. Zudem ist er in „Altenbetreuung“, „Trauerbegleitung“ und „Seelsorge“ fortgebildet.


Es handelt sich bei dem ehrenamtlichen Angebot auch nicht um einen Pflegekurs oder eine Pflegeberatung im Sinne von SGB IX. „Ich kläre schematisch über Gebrechen des Alters und über Gesetze zur Schwerbehinderung, Pflege oder Sozialleistungen für betreuungsbedürftige Personen auf, damit die Angehörigen im Zweifel bei Ärzten oder Anwälten weitergehende Auskunft einholen können. Hauptsächlich ist es aber meine Funktion, Angehörige anhand ihrer Schilderungen durch psychosoziale Unterstützung in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und ihnen entsprechende Wege aufzuzeigen, wie sie mit Krisen des Pflegealltages umgehen können“, sagt Riehle.

  • Welche ethischen Normen und Werte vertrete ich als Pflegender?
  • Wie kommuniziere ich mit meinem Verwandten richtig?
  • Welches Bild vom Alter haben mein Angehöriger und ich?
  • Wie entwickele ich soziale Kompetenz und Empathie?
  • Wie lerne ich zu beobachten, statt zu bewerten?
  • Wie gehe ich mit der kognitiven Einschränkung meines Angehörigen um?
  • Wo kann ich ihn neuropsychologisch auf eine Demenz testen lassen?
  • Wie handhaben wir als Familie eine entsprechende Diagnose?
  • Was tun wir bei Sucht, Depression oder Stress des Pflegebedürftigen?
  • Wie verhalten wir uns gegenüber der Außenwelt?
  • Welche Pflegeleistungen kommen für meinen Angehörigen generell in Betracht?
  • Welchen prinzipiellen Anspruch habe ich selbst auf Entlastungsleistungen?
  • Welche Anzeichen sollte ich beachten, um mich vor Erschöpfung zu schützen?
  • Was kann ich tun, wenn ich bereits „ausgebrannt“ bin?
  • Welche Wohnraumanpassungen sind denkbar?
  • Wie kann ich Gefahrenstellen in der Wohnung erkennen?
  • Welche Hilfsmittel gibt es?
  • Wie bewege ich meinen Angehörigen möglichst schonend?
  • Welche Prophylaxe gegen Dekubitus ist sinnvoll?
  • Wie kann präventiv gegen Thrombosen vorgegangen werden?
  • Was tue ich bei Kontrakturen und Inkontinenz?
  • Wie gelingt die Nahrungsaufnahme – und welche Ernährung braucht es?
  • Wie pflege ich den Mund meines Angehörigen?
  • Welche Hygienemaßnahmen muss ich im Haushalt beachten?
  • Wie funktioniert angemessene Körperpflege im Alter?


Schreiben Sie mir an die Mail-Adresse: info@psychosoziale-mailberatung.de.


Sie können sich auch über das Kontaktformular melden.



Bitte beachten Sie: Mit der Zusendung einer Beratungsanfrage geben Sie eine erste Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Darüber hinaus ist es aber erforderlich, dass Sie mir gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO i. V. m. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO auch die Erlaubnis zur Verarbeitung Ihrer sensiblen und gesundheitsbezogenen Personendaten geben. Hierzu erhalten Sie nach Kontaktaufnahme von mir eine Datenschutzerklärung, die Sie ebenfalls per Mail an mich zurücksenden, um somit ausdrücklich Ihre Einwilligung zu erklären. Inbegriffen ist dort auch ein Haftungsausschluss. Erst nach Eingang dieser Erklärungen bei mir darf ich schlussendlich Ihre ursprüngliche Nachricht mit Ihrem entsprechenden Anliegen öffnen und bearbeiten.

Hinweise zu der erbrachten, ehrenamtlichen Beratung: Alle Auskünfte der Sprechstunde erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Sie sind dabei kein Ersatz für professionelle Pflegeberatungen nach §§ 7a, 7b und 37 Abs. 3 SGB XI, für Pflegekurse gemäß 45 SGB XI oder für Betreuung nach §§ 43ff. SGB XI. Sie stellen außerdem keine fachkundige Rechtsberatung (sondern allenfalls nebenbei eine allgemeine Sozialgesetzaufklärung) und keine therapeutische, medizinische beziehungsweise heilkundliche Behandlung, Betreuung, Begleitung, Beratung oder Konsultation dar, können diese nicht ersetzen und dienen nur als Ergänzung. Für umfassende Hilfestellung wenden Sie sich an passende Fachstellen. Eine Gewähr für die Ausführungen der Sprechstunde ist ebenso wie eine rechtliche Haftung nicht möglich. Es gilt das Gebot der Vertraulichkeit und Verschwiegenheit. Ihre Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage genutzt und anschließend gelöscht. Eine kommerzielle Verwendung wird ausgeschlossen. Beachten Sie auch die Angaben im Disclaimer und zum Datenschutz, die für dieses Angebot ausdrücklich Gültigkeit besitzen.

Zu meiner Person: Ich war 13 Jahre in eigener Beratungspraxis selbstständig aktiv, musste diese Tätigkeit 2019 aus gesundheitlichen Gründen aufnehmen und berate seither ehrenamtlich per Mail, mittlerweile mehrere hundert Anfragen.

Beste Grüße


Dennis Riehle

Psychosozialer Berater und Coaching , Fachkraft für Familienzentren
Professionelle Psychologische Beratung (zertifiziert) | Ernährungsberater (zertifiziert)
Sozialpädagogischer Berater | Burnout-Berater | Demenz-Berater | Integrationsberater (zertifiziert) 
Fort- und Weiterbildungen: Sozialrecht (zertifiziert) | Recht (zertifiziert) | Rechtsfragen in der Pflege (zertifiziert)
Digitale Prävention und Gesundheitsförderung (zertifiziert) | Angst- und Stressbewältigung | Entspannungstraining
Gerontologie (zertifiziert) | Trauerbegleitung | Altenbetreuung | Pädagogik (zertifiziert)
Kultursensible Pflege (zertifiziert) | Psychische Gesundheit im Alter (zertifiziert)
Trauma und Traumafolgen | Kommunikationstraining | Grundlagenmedizin (zertifiziert)
Schulberatung | Mentales Training | Entwicklungspsychologie (zertifiziert) | Persönlichkeitstraining |
Mobbing - Vorbeugung und Konfliktlösung (zertifiziert) | Kindergesundheit - Krankheit und Prävention (zertifiziert)



Flüchtlings- und Integrationshelfer

Liebe Besucher!


Im Jahr 2015 hat sich Europa und die Welt einer dramatischen Welle an Flüchtlingen ausgesetzt gesehen, die nicht nur unser Land stark gefordert hat. Menschen im Nahen und Mittleren Osten nahmen Kurs auf den hiesigen Kontinent, weil sie in ihrer Heimat um ihr Leben fürchten mussten. Und auch in Afrika waren es Kriege und Konflikte, die die Bewohner zu Schutzsuchenden machten. Eine Mehrheit der Deutschen zeigte sich ihnen allen gegenüber solidarisch und mit ausgestreckter Hand. Denn die Bilder aus den Krisenherden dieser Erde machten nicht nur betroffen. Sie forderten uns zu Toleranz und Empathie auf - und nicht nur der Staat gab sein Bestes, den Ankommenden zu helfen. 


Gleichzeitig mussten wir erkennen, dass in weiten Teilen unserer Gesellschaft nicht nur Voreingenommenheit herrscht. Aus Ressentiments wurde Rassismus, für den sich vor allem die schämten, die oftmals in ehrenamtlichem Tun zu einer Weltoffenheit beigetragen hatten, wie wir sie zuvor noch nie gesehen hatten. Fremdenfeindlichkeit passt nicht in eine moderne Demokratie, die sich Freiheit und Rechtsstaatlichkeit auf ihre Fahnen schreibt. Deshalb waren die politischen und zivilen Anstrengungen so wichtig, um die Bundesrepublik bei allen Problemen, die mit der Migration einhergingen, zum Vorreiter in praktizierter Mitmenschlichkeit zu machen.


Nein, wir sollten die Herausforderungen, die insbesondere durch die langfristige Eingliederung der Geflüchteten in unser Miteinander entstehen, keinesfalls klein reden. Trotzdem bin ich mehr denn je von den Worten überzeugt, die Bundeskanzlerin Merkel in der damaligen "Krise" geprägt hat. Ja, wir sind ein starkes Land - nicht nur finanziell. Unsere Werte führen uns vor Augen, dass wir über Ressourcen verfügen, die sich auch von Hass oder Wut auf das Unbekannte nicht verdrängen lassen: Humanität und Hilfsbereitschaft gehören zur Identität des Nachkriegsdeutschlands. Wir können darauf vertrauen, dass unsere Empathie belohnt wird. Eine bunte Vielfalt überdauert den Abgesang auf unser Abendland.


Ich bin sicher, dass wir mit unserem Bekenntnis zur unteilbaren Gerechtigkeit und Würde für jedes Individuum auf unserem Erdball stets dazu beitragen werden, die Stacheldrähte in den Köpfen und an den Außengrenzen der EU niederzureißen. Pluralismus und die Verschiedenheit der Völker sprechen eine ganz eindeutige Sprache: Wir sind zur gegenseitigen Unterstützung angewiesen, nicht nur in Zeiten von Gewalt und Unterdrückung. Unsere Verpflichtung beginnt dann, wenn wir von der Not Anderer Kenntnis erlangen. Aufgrund meiner säkularen Weltanschauung weiß ich, dass wir denen Aufmerksamkeit schenken müssen, die es am dringendsten brauchen. Wir dürfen unsere Augen nicht vor Leid und Elend verschließen, sondern sind angehalten, uns nach unseren Möglichkeiten für all jene einzusetzen, die um Obdach und Halt ringen. Das hat nicht nur etwas mit Respekt zu tun, sondern mit ethischer Verantwortung derer, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen und keine Mühen damit haben, ihr Herz für den Nächsten zu weiten.


Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden, auch und gerade in Momenten, in denen die Schlagzeilen nicht auf die oftmals aussichtslose Lage von Flüchtenden gerichtet sind und die Zahlen derjenigen stagnieren oder sinken, die an unsere Türen klopfen und um Einlass bitten, eine Weiterbildung zum Flüchtlings- und Integrationshelfer zu absolvieren. Mittlerweile ist diese Qualifikation abgeschlossen und ich habe gelernt, wie ich nun ganz praktisch helfen kann, den langwierigen Prozess der Aufnahme von Migranten in unseren Alltag konstruktiv zu begleiten und den Vereinen und Initiativen, die sich täglich mit der Einbindung von Asylsuchenden in unser "System" beschäftigen, entsprechend engagiert unter die Arme zu greifen. Dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe will ich gerne beiwohnen.


Ich sehe meine Aufgaben dabei unter anderem in...


  • … der Beratung von Migranten und ihrer Angehörigen zu Fragen von Leistungen des Staates, des Sozialwesens und der unterschiedlichen Träger der Flüchtlingshilfe;
  • … der Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Vereinen und Initiativen, die auf Marketing, Werbung und Spendenbereitschaft für ihr Tun in der Flüchtlingsarbeit angewiesen sind;
  • … der Förderung der Kommunikation zwischen Asylsuchenden, Helfern und der Bevölkerung, wenn es um Verständnis für die Integration geht;
  • … der Hilfestellung zur Bewältigung von Krisen und Konflikten der Asylsuchenden;
  • … der täglichen Begleitung von Flüchtlingen in Ihrem Alltag;
  • … der Unterstützung von Helferinnen und Helfern, die in ihrem Einsatz an die seelischen Grenzen des Machbaren stoßen;
  • … der Betreuung der Migranten beim Erlernen der hiesigen Sprache und Kultur.


Wenn auch Sie meine ehrenamtliche Unterstützung brauchen, zögern Sie nicht, mich unverbindlich anzufragen: Riehle@Riehle-Dennis.de.


Sie können sich auch über das Kontaktformular melden.


Links:


Die Integration von Flüchtlingen gelingt in Deutschland besser als oft behauptet!

Berichterstattung von "prmaximus" vom 05.02.2023