Dennis Riehle

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22.03.2022

Familienknäuel Konstanz: Pandemie-Folgen und Kriegsbilder stürzen Familien in große Herausforderungen

Pressenotiz

Die Online-Familienberatung „FamilienKnäuel“ in Konstanz verzeichnet seit Ausbruch des Ukraine-Krieges sprunghaft angestiegene Zahlen an Hilfesuchenden aus unterschiedlichsten Familienkonstellationen. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle, in einer Stellungnahme ausführt und darlegt, habe sich das Anfrageaufkommen in den vergangenen drei Wochen vervierfacht: „Darunter sind Müttern und Väter, die nicht wissen und überfordert sind, wie sie ihren Kindern die Bilder des gewaltsamen Konflikts in Europa erklären sollen. Gleichzeitig beklagen gerade auch Alleinerziehende eine deutliche Überlastung, einerseits die Pandemie-Folgen mit Homeoffice und ‘Distance-Learning’ abzubauen – und parallel Ängste der Kleinsten vor einer Eskalation des Russlandfeldzuges zu nehmen“, sagt Riehle, der als Fachkraft für Familienzentren, als Integrationsberater und Psychologischer Berater mit einer Weiterbildung im Bereich Traumata qualifiziert ist. „Oftmals hilft in solchen Situationen der Rat, einerseits die Sorgen ernst zu nehmen und die Situation kindgerecht zu erklären. Andererseits ist es wichtig, den Konsum von Informationen aus dem Kriegsgebiet zum eigenen und zum Schutz der Kinder zu begrenzen“.

„Natürlich sollen und können wir sie nicht vor der Realität abschirmen. Und zu einem gewissen Maß gehört es auch zu einer verantwortungsvollen Beziehung, sie nicht ständig der Wirklichkeit zu entziehen. Gleichsam tut es aber auch uns selbst gut, Abwechslung in den Alltag zu bringen. Durch Ablenkung und Aktivität kann es gelingen, den Fokus zurück in unser Dasein zu lenken. Denn auch wenn die militärischen Auseinandersetzungen auf unserem Kontinent stattfinden, können wir uns weiterhin in Sicherheit wiegen. Um dies zu unterstreichen und unsere Zweifel daran zu zerstreuen, hilft es sicherlich, sich den Nachrichten und Experteneinschätzungen aus seriöser Quelle zu bedienen und nicht allein den sozialen Medien zu vertrauen, in denen sowohl ukrainische wie russische Propaganda zu einem inflationären Umgang mit Superlativen wie dem Dritten Weltkrieg führen. Es ist wichtig, dass wir kognitiv arbeiten und unsere aufgeschreckten Seelen durch Rationalität auf den Boden unserer Tatsachen in Deutschland zurückzuholen. Diese Sicherheit dann auch an die Kinder zu vermitteln, diese Anforderung stellt sich Familien ungemein. Sofern man emotional eng mit den Menschen in der Ukraine verbunden ist, kann man gleichsam durch die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Hilfestellung dazu beitragen, die eigene Beklemmung in Aktion umzumünzen. Ob es durch eine Spende ist, durch ein ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge und freiwilliges Tun in einem Helferkreis, aber auch durch das Setzen von Zeichen und Symbolen im eigenen „Facebook“- oder „Whatsapp“-Account und auf der persönlichen Homepage: Alles ist besser als Passivität!“, sagt Riehle mit Blick auf die Erstarrung vieler Menschen.

Er rät darüber hinaus, die frühlingshafte Zeit und die Sonnenstrahlen für Aufenthalte im Freien zu nutzen: „Wir müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir es uns hier gutgehenlassen. Zwar ist stets Respekt und Demut vor dem Leid in der Ukraine angebracht. Aber es hilft dort niemandem, wenn auch wir uns psychisch kaputtmachen“, so Riehle. Gleichzeitig ermutigt er auch, die wärmeren Temperaturen und die damit erwartbaren Rückgänge bei den Corona-Infektionen zum Durchatmen heranzuziehen und sich wieder ein Stück mehr Freiheit zu gönnen: „Nach diesem entbehrlichen Winter ist es allzu menschlich und für unseren Organismus und unser seelisches Wohlergehen von immenser Bedeutung, den Anschluss an die Normalität zurückzugewinnen. Wir sind als menschliche Wesen nicht darauf ausgerichtet, in ständiger sozialer Isolation zu leben und uns zu kasteien. Daher bieten sich das Zusammenkommen der Omikron-Variante mit milderen Krankheitsverläufen und der erwartbare Rückgang der Inzidenzen an, unter Wahrung von Mindestabständen und Maskenpflicht in eine Gewohnheit überzugehen, wie wir sie aus vorpandemischen Zeiten kannten. Denn auch Corona wird nicht ewig andauern. Deshalb dürfen wir es nicht verlernen, wie eine geeignete Psychohygiene aussieht – und sie fußt vor allem auf Routine, Nähe und Vielseitigkeit bei der Alltagsgestaltung“, sagt der erfahrene Berater – und bietet weiterhin Mail-Beratung für Familien an. Sie können sich überregional und kostenfrei an info@familienknaeuel.de wenden. Datenschutz und Verschwiegenheit werden gewährleistet. Nähere Informationen zu den Bereichen, zu denen Auskunft möglich ist, finden sich auf der www.familienknaeuel.de.

Dennis Riehle - 06:23:32 @ Soziales