Dennis Riehle

Privates | Neues | Überraschendes

Blog

 
 


Mein Motto: Ich denke quer, bin deshalb aber noch lange kein Querdenker!


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



Hinweis: Auch für diese Seite gelten Impressum/Disclaimer und Datenschutz.
In diesem Blog sind leider keine außenstehenden Kommentare möglich.

 

03.02.2022

Diesen Fußabdruck lasse ich mir nicht andrehen!

Kommentar
zu den lautstarken Protesten der Radolfzeller „Fridays for Future“-Gruppe

Die Vorhaltungen der jungen Erwachsenen, wonach ihnen die Zukunft geklaut würde, halte ich schon für durchaus dreist. Sie schüren damit einen Generationenkonflikt, der sicherlich nicht zur Lösung der Erderwärmung beitragen wird. Ohnehin: Ich bleibe skeptisch, wie groß der Anteil am Klimawandel durch uns Menschen wirklich ist.

Dass das perspektivische Wettergeschehen in der Geschichte schon desöfteren stark geschwankt hat, ist keine Neuigkeit. Stattdessen kann man zwar vermuten, dass der anthropogene Aspekt an der derzeitigen Entwicklung partiell beteiligt ist. Die tatsächlichen Zusammenhänge sind mir weiterhin unzureichend belegt.

Wonach der neuzeitliche Mensch wenig nachhaltig agiert und kaum ressourcenschonend lebt, das ist eine unbestreitbare Tatsache, die es auch zu Recht anzuprangern gilt. Allerdings weiß ich gerade bei „Fridays for Future“ nicht, inwieweit man die öffentlichkeitswirksame Demonstration allein zum Selbstzweck betreibt.

Denn das Diktat an die Politik und Gesellschaft, welches Greta Thunberg, Luisa Neubauer oder auch die Radolfzeller Vertreter der Klimaschutzbewegung vortragen, hat für mich vor allem eine spalterische Komponente und wirkt schon deshalb wenig konstruktiv und friedenstiftend, weil es insbesondere Utopien ohne jedweden Pragmatismus und Realismus abnötigt, denen es am sozialen Ausgleich fehlt.

Es genügt eben nicht, Panikmache zu betreiben und Notstände auszurufen – und damit Angst zu schüren und Verunsicherung zu schaffen. Denn gerade der „kleine Mann“ ist derjenige, der mit den Ansinnen der manches Mal schon fanatisch anmutenden Maximalforderungen der Umweltschützer komplett überfordert ist.

Gleichermaßen wird die Verantwortlichkeit der fossilen Energieträger, die uns schöpferisch zum Verbrauch zur Verfügung gestellt sind, extrem strapaziert, ohne den abschließenden Beweis für die Korrelation zwischen CO2 und Erhitzung der Erde abseits von empirischen Modellen geführt zu haben. Kaum jemand blickt auf den Methan-Ausstoß von Unmengen Nutzvieh, selten wir die Bedeutung von Wäldern und Mooren zur Bindung von Gasen hervorgehoben.

Stattdessen ist es viel eher oberstes Ziel der Freitagsprotestanten, der Bevölkerung ein schlechtes Gewissen einzureden. Doch diesen Schuh ziehe ich mir nicht an, zumal er viel zu groß wäre, um meinen klimatischen Fußabdruck korrekt abzubilden.

Dennis Riehle - 06:20:46 @ Gesellschaft