Dennis Riehle

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an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


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11.01.2022

Wie christlich geht es in evangelikalen Medienunternehmen zu?

Pressemitteilung

Der Konstanzer Autor Dennis Riehle bezeichnet sich als freigläubigen Christen. Und als Kommunikationsberater liegt es ihm nicht nur aufgrund seiner religiösen Einschätzung an einem fairen Miteinander unter allen Menschen, unabhängig ihrer weltanschaulichen Sichtweise. Doch nicht selten hören wir von Entgleisungen gerade derjenigen in unserem Land, die nach außen einen besonders hohen moralischen Anspruch stellen – und in Wahrheit ein ausgrenzendes, herablassendes und überhöhtes Dasein praktizieren. Diese Erfahrung musste der Journalist vom Bodensee nun eindrücklich selbst erfahren: „Man glaubt, in christlichen Medienunternehmen würde ein Leitbild geprägt und gelegt, das von Wertschätzung und Respekt getragen ist – wie es uns die Bibel eben lehrt“, so der 36-Jährige, der verschiedenen christlichen Zeitungen immer wieder Artikel liefert. Und es schien, als seien sie offensichtlich auch stets willkommen gewesen.

Doch nun erreichte ihn eine fehlgeleitete Mail aus der Führungsetage eines christlichen Medienhauses, die Inhalte über Riehle beinhaltete, aber wahrscheinlich nicht für ihn bestimmt gewesen sein dürfte, aber dennoch eine gewisse Mentalität offenbart, die so gar nicht mit dem Stil in Einklang zu bringen scheint, die man von solch einer gläubigen Institution erwarten würde: „Lieber auf die Blacklist? Oder laufen lassen? Mag ihn durch die Abbestellung nicht ‚vor den Kopf stoßen“‘, schrieb dort das Vorzimmer der Geschäftsführung – und machte damit authentisch deutlich, dass man mit kritischen und nachdenklichen Zuschriften gewöhnlicherweise wohl recht radikal umgeht – und sie letztlich einfach blockiert. Dass Journalisten täglich viele Mails erreichen, das weiß Riehle als PR-Fachkraft selbst. Und dass dabei auch viele Nachrichten sind, die auch einmal nerven, das ist völlig verständlich. „Doch dafür gibt es die Löschen-Taste, so der Autor, welcher in der offenbar ungewollt verschickten Nachricht aus dem Medienzentrum eine transparente und ehrlich Aussage darüber erkennt, wie wohl in vielen Pressehäusern des Landes mit unerbetenen Zusendungen umgegangen wird. „Wenngleich wir auch aus der Kirche eine große Scheinheiligkeit kennen, ist diese Mail doch ein Beweis dafür, dass man mit Meinungen, welche nicht in das eigene Weltbild passen, überaus strikt verfährt und sie aus dem Sinn schafft“.

Riehle besorgt diese Tendenz sehr: „Gerade in Zeiten, in denen wir darum wissen, dass manch gesellschaftliche Aufruhr auch aus Entrüstung über voreingenommene und einseitige Berichterstattung in der Presse befeuert wird, ist es doch ein Armutszeugnis, wenn sich Medien nicht einmal mehr mit unerwünschten Positionen auseinandersetzen wollen, sondern sie pauschal in den Spam-Ordner verfrachten möchten“. Sein Befremden über das Verhalten im konkreten Fall hat Riehle nun auch der Chefredaktion im dortigen Hause offen vorgetragen. „Natürlich war man beschämt, aber eher über die Tatsache, dass diese Mail an den falschen Empfänger gegangen ist. In der Sache habe ich wenig Einsichtsfähigkeit gespürt“, sagt Riehle, welcher sich davon aber nicht demotivieren lässt: „Ich weiß um sehr viele Presseeinrichtungen, die auch mit ungemütlichen Standpunkten souverän umgehen. Wer mich kennt, weiß dann doch, dass ich mich stets um ausgewogene Meinungsbeiträge bemühe und nicht meinen Groll in Leserzuschriften loswerden möchte. Deshalb bin ich gleichsam dankbar, dass es neben Medien, denen unabhängige Überzeugungen wohl ein Dorn im Auge sind, auch viele Pressevertreter gibt, die gerade solche Perspektiven dankbar entgegennehmen und sie als Grundlage für eine konstruktive und zielgeführte Diskussion und Auseinandersetzung nutzen“, meint Riehle.

Dennis Riehle - 05:59:05 @ Medien