Dennis Riehle

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an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


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Dennis Riehle

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03.05.2022

Frei nach Robert Lembke: Welches Horrorszenario hätten ’S denn gern?

Kommentar

„Und täglich grüßt das Murmeltier“: Wer angesichts sinkender Corona-Fallzahlen die regelmäßigen Wortbeiträge des Bundesgesundheitsministers zur pandemischen Situation vermisst, wird nun endlich entschädigt. Nachdem uns Prof. Lauterbach bei einer mittlerweile zunehmend wegbrechenden Argumentationsgrundlage die Vision von „Killervarianten“ nicht mehr um die Ohren hauen kann, hat sich sein Nachfolger als medialer Grußonkel bereits öffentlichkeitswirksam in Stellung gebracht: Jetzt ist es Diplomat Melnyk, der uns jeden Morgen neu erklärt, dass wir kurz vor dem Atomkrieg stehen und Deutschland durch seine Trägheit maßgebliche Schuld daran haben wird, wenn die Welt schon nächste Woche untergehen dürfte.

Welches Horrorszenario nun das ansprechendere ist, wird sich nach dem persönlichen Gusto des verblüfften Zuschauers richten, der sich die Augen darüber zu reiben vermag, dass sich so schnell ein adäquater Ersatz für Sorgenvater Karl gefunden hat. Ukraines Botschafter versteht es in einer hervorragenden Art und Weise, uns allen ein schlechtes Gewissen einzureden. Er übersteigt mit seiner bravourösen Fähigkeit der Dramatisierung Lauterbachs Angst und Furcht vor Variante XY des Virus bei weitem. Und er steht dem SPD-Politiker auch in seiner Medienkompetenz kaum nach.

Während sich der Gesundheitsminister vom Jetlag seiner Omnipräsenz erholt, nimmt Melnyk seinen Platz bei Maischberger, Will und Illner ein. Vorbildlich setzt er die Kontinuität des erhobenen Zeigefingers und der schwingenden Moralkeule fort. Und weil es in Normalzeiten keinesfalls zu den Aufgaben des Vertreters eines ausländischen Staates in der Bundesrepublik gehört, in die Tagespolitik Deutschlands einzugreifen, rechtfertigt der Krieg nun auch die nahezu stundenweise über die sozialen Medien verbreiteten Forderungen Melnyks nach mehr Waffen, mehr Geld, mehr Hilfe. Lauterbach haben die Maßnahmen gegen Covid-19 nie gereicht. Und auch Kiews Repräsentant in Berlin genügt all das nicht, was der Kanzler bietet.

Der Wettbewerb der wechselseitigen Überbietung gewinnt an immer neuer Fahrt. Die Apokalypse wird kommen, darin scheinen sich Melnyk und Lauterbach vollkommen einig – wenn, ja wenn sich die „Ampel“-Koalition nicht endlich zu einem Höher, Schneller, Weiter durchringt. Ausnahmsweise ist es kein Armutszeugnis oder Beweis von Führungslosigkeit, wenn man von pressegeilen und selbsternannten Verstehern des irdischen Geschehens vor sich hergetrieben wird. Im Gegenteil: Ich habe nicht viel für die norddeutsche Schläfrigkeit des Kanzlers übrig. Doch dass er sich weder von seinem Minister Lauterbach, noch dem anstachelnden Botschafter Melnyk beeindrucken lässt, zeichnet seine Stärke aus. Auch in Krisen obliegt es der Politik, aber auch einem Diplomaten desjenigen Staates, in dem der größte Angriffskrieg seit Jahrzehnten herrscht, Besonnenheit und Ruhe zu vermitteln.

Wer sich wiederholt in neuen Superlativen versteigt, wird gerade dann, wenn es auch hierzulande wirklich ernst wird, nicht mehr für voll genommen. Dass Selenskjis Sprachrohr in Deutschland von den unerträglichen Bildern aus Mariupol, Butscha oder Donezk geleitet wird und kaum noch zu rationalem Denken und Fühlen imstande ist, mag ihm niemand verdenken. Und auch der Umstand, dass sich der oberste Gesundheitshüter des Landes um die Ausbreitung einer hochansteckenden Infektion Gedanken macht, ist nicht verwerflich. Schwierig wird ihr vehementer Einsatz erst, wenn der Außenstehende den Eindruck bekommt, dass es bei all den Warnungen und Mahnungen um Inszenierung und Selbstprofilierung geht.

Während uns Lauterbach zur Impfung mit ethischen und zwischenmenschlichen Plädoyers zur Impfung erpressen will, verfolgt auch Melnyk ein sehr durchschaubares Ziel: Durch Polarisierung der Öffentlichkeit soll der Druck auf die politisch Verantwortlichen zum Kriegseintritt erhöht werden. Nötigungsversuche auf allen Seiten: Es wird Zeit, dass die Bühne wieder denen überlassen wird, denen es um Verhältnismäßigkeit und die Sache geht.

Dennis Riehle - 05:13:12 @ Medien

28.01.2022

Online Familienzentrum: „Die ersten Monate haben gezeigt, dass Bedarf besteht!“

Pressemitteilung

Nach den ersten Monaten seit seiner Existenz hat das Konstanzer Online Familienzentrum „FamilienKnäuel“ eine positive Bilanz gezogen: Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots mitteilte und zusammenfasste, seien pro Monat etwa sieben bis acht Anfragen eingegangen: „Diese Zahl ist für den Anfang wirklich gut, wir müssen uns zunächst bekannter machen“, erläutert Dennis Riehle, der das Projekt angestoßen hat. „Wir bemerken doch sehr eindeutig, wonach die meisten Ratsuchenden zu uns finden, weil es zuhause coronabedingt nicht gut läuft“, sagt der 36-Jährige, der als Fachkraft für Familienzentren und als Psychosozialer Berater mit Zertifizierung in Pädagogik ausgebildet ist und die eingehenden Hilfsgesuche innerhalb von 48 bis 72 Stunden per Mail beantwortet. „Wichtigste Themen sind hierbei vor allem die Frage, wie man es schaffen kann, Familie, Erziehung und Beruf unter einen Hut zu bringen, wenn Homeschooling und Home-Office herrschen und man gleichzeitig noch versuchen soll, ein wenig Freizeit und Privatleben haben zu wollen“. Riehle macht eine Welle von BurnOuts und Boreouts bei gleichzeitigem Anstieg von sozialer Isolation, Rückzug und Demobilisation aus, die hereinbricht. 

„Daneben gibt es viele Unsicherheiten bei auftretenden Verhaltensänderungen der Kleinsten, welche durch die pandemischen Beschränkungen nicht selten psychische Auffälligkeiten zeigen, die für Eltern oft nur schwer zu deuten und einzuordnen sind“, erklärt der Berater, der auch festgestellt hat: „Es ist nicht nur die Einsamkeit, die vielen Familien trotz – und gerade wegen – des Aufeinanderlebens deutliche Probleme bereitet. Auch die Ehekrisen haben an massiver Dimension zugenommen, häusliche Gewalt ist da“. Hieraus rühren auch mehr traumatische Erlebnisse, die Riehle geschildert werden: „In diesem Bereich habe ich mich deshalb zusätzlich qualifiziert, um mich neben meiner seelsorgerlichen Fortbildung mit Zuwendung und Empathie an die Verwundungen heranzuwagen, die in Familien entstanden sind und Aufarbeitung brauchen“.

Die Initiative „FamilienKnäuel“ ist eigentlich aus dem Anliegen entstanden, auch außerhalb von Kita, Schule und Beruf ein niederschwelliges Beratungsangebot zu liefern, das im Zweifel sogar recht anonym in Anspruch genommen werden kann. „Es hat sich gezeigt, dass Familien die Kontaktaufnahme per Mail bevorzugen, weil sie dann genügend Zeit haben, ihre Fragen und Ansinnen zu formulieren. Gleichzeitig kann auch ich mir als Berater Raum nehmen, um eine fundierte Antwort zu erarbeiten und damit eine erste Orientierung zu geben“, stellt Riehle fest, der in den letzten Wochen auch vermehrte Informationen zu diversen Sozial-, Erziehungs- und Eingliederungshilfen geben musste. „Ich bin in Recht zertifiziert worden, sodass ich zumindest eine allgemeine Sozialgesetzaufklärung ohne juristische Einzelfallprüfung leisten kann und bei Bedarf an Anwälte und Ämter weiterverweise“, so Riehle. Gerade Fragen nach Wohngeld, Heizkostenzuschüssen, Sozialhilfe und Grundsicherung, Arbeitslosengeld und Familienhilfe, Möglichkeiten der beruflichen Wiedereingliederung und Alltagshilfen nehmen deutlich zu.

Riehle rechnet damit, dass dieser Trend auch weiterhin anhalten wird. Immerhin ist der Bedarf weiterhin sehr groß, die fortdauernde Covid-19-Lage macht es für Familien besonders schwer, einen geregelten Tagesrhythmus zu finden, der den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Haushaltsmitglieder gerecht wird: „Alle Ansprüche zu erfüllen, das wird durchaus komplexer, nachdem auch die klassischen Strukturen des Jobs und des Stundenplans immer poröser werden und sich Hobbys und Freundschaften flexibler und volatiler gestalten“. Daher ist es Riehles Wunsch und Bestreben, eine Vermittlungsstelle zu sein: „Als Knotenpunkt möchte ich den Weg durch die zahlreichen Unterstützungsangebote weisen und nebenbei selbst einige Tipps und Ratschläge geben, damit die Familien wieder einen gewissen Kurs haben und wissen, wie sie mit ihrer jeweiligen Situation umgehen können. Meine Beratung ist eine Hilfe zur Selbsthilfe“, unterstreicht Riehle, der abschließend darauf hinweist, dass sie keine Psychotherapie ersetzt.

Das kostenlose FamilienKnäuel ist unter www.familienknaeuel.de erreichbar und steht Ratsuchenden auch überregional zur Verfügung.

Dennis Riehle - 11:42:18 @ Medien

22.01.2022

„Rund 60 Meldungen über neuralgische Impfkomplikationen aus der gesamten Bundesrepublik“

Pressenotiz

Die Selbsthilfeinitiative zu Muskel-, Nerven- und Weichteilerkrankungen in Konstanz hat seit dem Beginn der Corona-Immunisierungen in Deutschland rund 60 Meldungen über vermeintliche Impfkomplikationen erhalten und teilt mit: „Bei 90 Prozent dieser Betroffenen dauern die Beschwerden über 3 Monate seit dem Pieks an. Sie sind daher wohl nicht mehr als gewöhnliche Impfreaktion, sondern als eine andauernde Komplikation zu betrachten. 32 Personen haben einen Antrag nach sozialem Entschädigungsrecht (Impfschutzgesetz) zur Anerkennung eines Impfschadens gestellt, weitere Personen haben zumindest über ihren Impfarzt das jeweils zuständige Gesundheitsamt informiert“, erklärt der Gruppenleiter Dennis Riehle, der selbst seit über sechs Monaten an einer andauernden Impfkomplikation leidet und ergänzt: „Bei mindestens acht Patienten ist von einem Guillain-Barré-Syndrom auszugehen, das höchstwahrscheinlich durch die Gabe der Covid-19-Vakzine entstanden sein dürfte.

Bei vier Personen kann eine chronisch inflammatorisch demyelinisierende Polyneuropathie angenommen werden, die durch die Immunisierung demaskiert worden ist. Bei den restlichen Betroffenen liegen verschiedene Formen von Polyneuropathie vor, oftmals sensorisch begrenzt im Sinne einer Small-Fiber-Neuropathie, weniger häufig als sensomotorisch gemischte Polyneuropathie mit dem Leitsymptom eines brennenden Ganzkörperschmerzes als generalisierte Neuralgie, Parästhesien und gleichzeitig vorliegender Erschöpfung, Gelenksteifigkeit und Muskelschmerz. Bei vielen Erkrankten dürfte der Übergang zu einem Fibromyalgie-Syndrom fließend sein“, erläutert der 36-Jährige, der eine eigene Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Autoimmunreaktionen gestartet hat und nahezu jeden Tag Zuschriften von Menschen erhält, die insbesondere nach der Zweitimpfung fortbestehende Nebenwirkungen beobachten, die sich nicht – wie man es erwartungsgemäß annehmen würde – nach einigen Tagen oder wenigen Wochen zurückbilden.

„Trotzdem ist die Zahl der Impfkomplikationen derart gering, dass es fahrlässig wäre, generell von der Immunisierung abzuraten. Viel eher ist sie für gesunde und viele chronisch kranke Menschen ein wesentlicher Schutz vor einer schwerwiegenden SARS-CoV-Erkrankung. Allerdings tendiere ich dazu, gerade Personen mit bestimmten Vorerkrankungen zu einer gewissenhaften Abwägung vor den Immunisierungen zu ermutigen und sie zum Gespräch mit dem Impfarzt und behandelndem Haus- oder Facharzt aufzurufen. Denn ich fasse die Kontraindikationen für eine Impfung deutlich weiter, als es beispielsweise das RKI tut, von dem Betroffene wenig Unterstützung erfahren. „Die Fälle, die bei unserer Selbsthilfeinitiative bekannt werden, machen deutlich, dass vor allem Personen mit schweren Stoffwechselerkrankungen, rheumatischen Leiden, multisystemischen Schmerzsyndromen, neurologisch-progredienten Krankheiten und bei einer überschießenden Immunantwort bei früheren Immunisierungen, beispielsweise gegen Grippe, eine besondere Differenzierung vornehmen und die Impfung mit mehreren Ärzten unabhängig voneinander im Vorfeld besprechen sollten.

Es kann hilfreich sein, bei einer Impfkomplikation von einer schnellen Boosterung abzuraten und auf den letztendlichen ‚Tot-Impfstoff‘, der nach ‚Novavax‘ wohl im Sommer auf den Markt kommen dürfte, zu warten. Für Menschen mit bestehender Impfkomplikation darf es auch bei Einführung einer allgemeinen Impfpflicht keine Nachteile geben, sondern sie müssen mit einer medizinischen und verbindlichen Ausnahmegenehmigung ihres Arztes von einer Impfung zumindest temporär befreit werden“, sagt Riehle, der ergänzt: „Blickt man auf die Zahlen, so ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Impfkomplikation zu leiden, sehr gering. Sie rechtfertigt in keinem Fall pauschale Ängste und eine Ablehnung der Immunisierung. Viel eher wäre es hilfreich, wenn Politik und Medien offen mit dem Thema von Impfschäden umgehen und transparent darlegen würden, wie verschwindend niedrig die Quote der Menschen ist, die bei mittlerweile über 150 Millionen in Deutschland verabreichten Dosen an Vakzinen tatsächlich langanhaltende Komplikationen erleiden“, fügt Riehle abschließend an.

Dennis Riehle - 08:31:35 @ Medien

11.01.2022

Wie christlich geht es in evangelikalen Medienunternehmen zu?

Pressemitteilung

Der Konstanzer Autor Dennis Riehle bezeichnet sich als freigläubigen Christen. Und als Kommunikationsberater liegt es ihm nicht nur aufgrund seiner religiösen Einschätzung an einem fairen Miteinander unter allen Menschen, unabhängig ihrer weltanschaulichen Sichtweise. Doch nicht selten hören wir von Entgleisungen gerade derjenigen in unserem Land, die nach außen einen besonders hohen moralischen Anspruch stellen – und in Wahrheit ein ausgrenzendes, herablassendes und überhöhtes Dasein praktizieren. Diese Erfahrung musste der Journalist vom Bodensee nun eindrücklich selbst erfahren: „Man glaubt, in christlichen Medienunternehmen würde ein Leitbild geprägt und gelegt, das von Wertschätzung und Respekt getragen ist – wie es uns die Bibel eben lehrt“, so der 36-Jährige, der verschiedenen christlichen Zeitungen immer wieder Artikel liefert. Und es schien, als seien sie offensichtlich auch stets willkommen gewesen.

Doch nun erreichte ihn eine fehlgeleitete Mail aus der Führungsetage eines christlichen Medienhauses, die Inhalte über Riehle beinhaltete, aber wahrscheinlich nicht für ihn bestimmt gewesen sein dürfte, aber dennoch eine gewisse Mentalität offenbart, die so gar nicht mit dem Stil in Einklang zu bringen scheint, die man von solch einer gläubigen Institution erwarten würde: „Lieber auf die Blacklist? Oder laufen lassen? Mag ihn durch die Abbestellung nicht ‚vor den Kopf stoßen“‘, schrieb dort das Vorzimmer der Geschäftsführung – und machte damit authentisch deutlich, dass man mit kritischen und nachdenklichen Zuschriften gewöhnlicherweise wohl recht radikal umgeht – und sie letztlich einfach blockiert. Dass Journalisten täglich viele Mails erreichen, das weiß Riehle als PR-Fachkraft selbst. Und dass dabei auch viele Nachrichten sind, die auch einmal nerven, das ist völlig verständlich. „Doch dafür gibt es die Löschen-Taste, so der Autor, welcher in der offenbar ungewollt verschickten Nachricht aus dem Medienzentrum eine transparente und ehrlich Aussage darüber erkennt, wie wohl in vielen Pressehäusern des Landes mit unerbetenen Zusendungen umgegangen wird. „Wenngleich wir auch aus der Kirche eine große Scheinheiligkeit kennen, ist diese Mail doch ein Beweis dafür, dass man mit Meinungen, welche nicht in das eigene Weltbild passen, überaus strikt verfährt und sie aus dem Sinn schafft“.

Riehle besorgt diese Tendenz sehr: „Gerade in Zeiten, in denen wir darum wissen, dass manch gesellschaftliche Aufruhr auch aus Entrüstung über voreingenommene und einseitige Berichterstattung in der Presse befeuert wird, ist es doch ein Armutszeugnis, wenn sich Medien nicht einmal mehr mit unerwünschten Positionen auseinandersetzen wollen, sondern sie pauschal in den Spam-Ordner verfrachten möchten“. Sein Befremden über das Verhalten im konkreten Fall hat Riehle nun auch der Chefredaktion im dortigen Hause offen vorgetragen. „Natürlich war man beschämt, aber eher über die Tatsache, dass diese Mail an den falschen Empfänger gegangen ist. In der Sache habe ich wenig Einsichtsfähigkeit gespürt“, sagt Riehle, welcher sich davon aber nicht demotivieren lässt: „Ich weiß um sehr viele Presseeinrichtungen, die auch mit ungemütlichen Standpunkten souverän umgehen. Wer mich kennt, weiß dann doch, dass ich mich stets um ausgewogene Meinungsbeiträge bemühe und nicht meinen Groll in Leserzuschriften loswerden möchte. Deshalb bin ich gleichsam dankbar, dass es neben Medien, denen unabhängige Überzeugungen wohl ein Dorn im Auge sind, auch viele Pressevertreter gibt, die gerade solche Perspektiven dankbar entgegennehmen und sie als Grundlage für eine konstruktive und zielgeführte Diskussion und Auseinandersetzung nutzen“, meint Riehle.

Dennis Riehle - 05:59:05 @ Medien

28.12.2021

Psychosoziale Sprechstunde wendet sich schwerpunktmäßig der Integrationsberatung zu

Pressenotiz

Die Psychosoziale Sprechstunde in Konstanz wird sich ab 2022 vermehrt der Integrationsberatung und Flüchtlingshilfe widmen. Wie der Leiter der ehrenamtlichen Anlaufstelle, Dennis Riehle, in einer Aussendung betont, soll damit ein Zeichen gesetzt werden, dass die bei vielen Bürgern mittlerweile nicht mehr präsente Krise, die 2015 begonnen hatte, weiterhin an vielen Orten in der Welt schwelt: „Der Umstand, dass heute deutlich weniger Menschen nach Deutschland kommen und um Asyl anfragen, ist lediglich ein trügerischer Eindruck, der die Wahrheit ausblendet“, so Riehle, der als Flüchtlingshelfer ausgebildet ist und sich als Psychosozialer Berater mit dem Schwerpunkt Integrationsberatung qualifizieren und zertifizieren ließ. 

„Die Bilder von den Außengrenzen Europas, ob die Zustände in Flüchtlingslagern in Griechenland, der Türkei, Weißrussland, der Ukraine, am Ärmelkanal oder in Polen, die Ertrinkenden vor Afrikas Küsten: Als das sind beschämende Szenen, die wir gerade in der Corona-Pandemie verdrängt haben. Hilfesuchende sind zum politischen Spielball geworden – und ihre Rechte werden vielerorts mit Füßen getreten“, konstatiert Riehle, der in 2021 insgesamt 56 Beratungen gegenüber Geflüchteten durchgeführt und vor allem bei Fragen zur Asylgewährung, zu den Anspruchsvoraussetzungen auf Sozialleistungen und über Angebote zur Eingliederung von Flüchtlingen, die bereits länger in der Bundesrepublik sind, informiert hat. „Die Pandemie macht natürlich die persönliche Begleitung des Einzelnen schwieriger. Ohnehin darf ich keine individuelle Rechtsberatung oder juristische Fallprüfung anbieten. Aber die psychosoziale und seelsorgerliche Unterstützung funktioniert auch per Mail, dessen bin ich mir in den letzten Monaten gewahr geworden“, erklärt der 36-Jährige, der sich für das neue Jahr das Ziel gesetzt hat, seine psychologische Beratung auf noch breitere Beine zu stellen: 

„Durch meine Fortbildung in Sachen Trauma, Mobbing und Familienkonflikten decke ich nun auch spezifische Problemfelder ab, mit denen geflüchtete Menschen aus ihrer biografischen Situation und sozialen Lage besonders häufig konfrontiert sind“. Zudem hat sich Riehle durch einen Hochschulkurs auch in Kultursensibler Pflege weitergebildet und sich dabei insbesondere mit dem Aspekt der Interkulturellen Kommunikation von Geflüchteten im Gesundheitswesen auseinandergesetzt. „Viel zu selten wird betrachtet, dass es gerade im medizinischen und psychologischen Versorgungswesen wenig Sensibilität für die Bedürfnisse von Asylsuchenden und Migranten gibt, von den Sprachbarrieren ganz abgesehen“, sagt Riehle, der abschließend unterstreicht: „Mein Ansatz ist es deshalb vor allem, Brücken zu bauen und den Dialog zu fördern, damit gegenseitiges Verständnis möglich ist und Flüchtlingen adäquat geholfen werden kann, sich in unser System einzufinden“.  Das Angebot der Psychosozialen Sprechstunde wird ehrenamtlich geleistet und ist für alle Ratsuchenden kostenfrei. Es ersetzt weder eine professionelle Rechtsberatung, noch eine psychotherapeutische oder traumatherapeutische Fachberatung. Datenschutz und Verschwiegenheit sind zugesichert.

Die Psychosoziale Sprechstunde ist unter der Mail-Adresse beratung@psychosoziale-sprechstunde.de erreichbar. Nähere Informationen finden sich auch auf www.ehrenamtliche-beratung.de.

Dennis Riehle - 05:08:47 @ Medien

16.12.2021

Eine Glosse auf die Ampel!

Leserbrief
zum Koalitionsvertrag der neuen „Ampel“-Regierung, „BILD“ vom 25.11.2021

Die Zukunft in Deutschland: Nachdem die 16-jährige Schwangere von der Stimmabgabe zur Bundestagswahl mit ihrem frisch gemachten Führerschein nach Hause fährt und sich nebenbei (obwohl erst mit 18 erlaubt) mit ein wenig Cannabis die Stimmung aufhellt, hört sie im Radio den Werbespot zur Abtreibung und fragt sich, ob sie sich ohne Kind vielleicht eher die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach leisten kann – oder weiterhin auf das sie gängelnde „Bürgergeld“ angewiesen sein wird, das früher „Hartz IV“ gewesen ist und sie auch heute daran hindert, für das Alter privat vorzusorgen, weil die aktienbasierte Rente den Bach hinunter gegangen ist und der Bund aufgrund der exorbitanten Rüstungsausgaben für neue Waffen-Drohnen nicht in der Lage ist, den Beitragssatz stabil zu halten und den Energiekonzernen Milliarden für deren Verluste durch den frühen Kohleausstieg schuldet. Letztlich ist sie mit ihren Gedanken aber nur bei ihrem heißgeliebten Wirtschaftsminister Habeck, welchem sie blind vertraut und fröhlich einstimmt: Zumutungen sind nötig, um Fortschritt zu wagen…

Dennis Riehle - 09:02:14 @ Medien