Dennis Riehle

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Mein Motto: Ich denke quer, bin deshalb aber noch lange kein Querdenker!


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

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16.03.2022

„Die etablierten Parteien brauchen Konkurrenz mit frischem Wind!”

Pressenotiz

Der Konstanzer Journalist, Autor und Berater - Dennis Riehle - hat sich nach seinem Ausscheiden aus der Linkspartei neu orientiert und seinen Eintritt in die noch junge „Partei des Fortschritts“ erklärt. Der seit langem in kommunaler und überregionaler Politik aktive 36-Jährige hatte seine Mitgliedschaft bei DIE LINKE beendet, weil er deren zunehmend irrationalen Kurs in der Außen- und Sicherheitspolitik nicht mehr mittragen konnte und die fehlende Aufarbeitung des miserablen Bundestagswahlergebnisses wiederholt beklagt hatte – stets ohne Resonanz der Partei. Stattdessen musste Riehle erfahren, dass er mit seinem Verständnis von sozialer und friedenstiftender Politik vor allem bei den westdeutschen Linken auf Granit stieß und für seine Meinung sogar angefeindet wurde. „Letztlich war man dort überhaupt nicht lernfähig“, erklärt Riehle.

„Diese Erkenntnis reihte sich in meine langjährige Erfahrung in den etablierten Parteien des schematischen Spektrums zwischen Links und Rechts, wonach sie zunehmend von platter Ideologie einerseits getrieben sind – oder andererseits mit von der Basis entfernter Abgehobenheit eine reflexhafte und wenig langfristige Politik betreiben. Für mich zählt dagegen ein von Vernunft, Augenhöhe und Praxisnähe getragenes Handeln, welches den Schwächsten Teilhabe ermöglicht und den Stärksten Verantwortung abverlangt. Politik muss sich für mich an der Daseinswirklichkeit des Einzelnen orientieren und im besten Fall nicht von Berufsidealisten, sondern Lebenspragmatikern gestaltet werden, die nicht zum Eigennutz, sondern für die Fürsorge der Allgemeinheit wirtschaften“, befindet Riehle – und ergänzt: „Es braucht mehr Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit“.

„Ich denke, im 21. Jahrhundert benötigt es eines neuen Verständnisses von Demokratie, welches von politisch Entscheidungswilligen ohne Allüren geprägt wird und sich nicht mehr an weltanschaulich indoktrinierten Wahlprogrammen, sondern an den Alltagsproblemen des einfachen Mannes abarbeitet. Daraus resultiert letztendlich eine Vision, das Wohl aller Menschen zu verbessern, nicht von einzelnen Lobbygruppen. Wir bedürfen deshalb zunehmend politischer Kräfte, die ein Pendant zu den vermeintlichen Profis aus Abgeordneten und Parteifunktionären bilden“, so Riehle.

Deshalb sei er mit großem Interesse auf die noch im Aufbau befindliche “Partei des Fortschritts” aufmerksam geworden, die aus einem couragierten und bunt gemischten Team aller Altersklassen besteht und aktuell die nötigen Unterstützungsunterschriften für eine Teilnahme an den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfallen gesammelt hat. „Mich beeindruckt an dieser neuen politischen Kraft die undogmatische Ausrichtung der Standpunkte, die einen Querschnitt zwischen Liberalismus, Nachhaltigkeit und Solidarität abbilden. Da geht es nicht um Fragen einer stets nur reagierenden Politik, die den Problemen hinterherrennt. Viel eher möchte die Partei mit neuen Konzepten für einen gesellschaftlichen Wandel sorgen, der an Bewährtem festhält, aber sein Augenmerk besonders auf neue Ideen für die ausgehenden 20er-Jahre und die Anforderungen dieser Zeit lenkt. Insofern steht deren Überzeugung im Geist einer progressiven Politik, die Realitäten benennt“.

Riehle ist von der „Partei des Fortschritts“ auch deshalb überzeugt, weil er dort Raum sieht, durch Mitbestimmung an einem verlässlichen, gleichsam aber der Moderne zugeschnittenen Programm teilzuhaben: „Die Mitglieder sind nicht auf ihr persönliches Vorankommen bedacht. Stattdessen sind sie von Politik begeistert und wollen ihren Teil dazu beitragen, das Land zu verändern. Nicht durch ein parteiliches Korsett, sondern mithilfe von visionären Konzepten. Ich finde es einzigartig, dass man sich in der Partei für eine Flügellosigkeit ausgesprochen hat und damit eine mittige Politik erreichen will, ohne extreme Ränder. Gleichsam sind das unverzichtbare Bekenntnis zu Grundgesetz, Europäischer Union und zum Völkerrecht gerade in der jetzigen Phase der Geschichte von enormer Bedeutung. Politik soll in der Partei kein Job mehr sein, sondern eine Berufung mit Leidenschaft und Selbstlosigkeit. Thematisch gehe ich mit einer übergroßen Mehrheit der Forderungen konform, sogleich beim Verhältnis zwischen Bürger und Staat, einem Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie oder der wohlüberlegten Digitalisierung“.

Riehle will sich in der Partei des Fortschritts (www.partei-des-fortschritts.de) nach Möglichkeiten einbringen: „Insbesondere mit meiner bisherigen Expertise in der Sozial- und Gesundheitspolitik, der Innenpolitik, der Familienpolitik und der Kommunalpolitik möchte ich gerne Akzente setzen, die an bestimmten Stellen ein Mehr an staatlicher Förderung, andernorts aber gleichsam eine Liberalisierung von derzeitiger Bevormundung vorsieht. Zentrales Thema wird die Bürgerbeteiligung sein. Und auch anhand der aktuellen Krisen wie Corona wird es notwendig und unerlässlich sein, eine Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden. Wir müssen wieder viel stärker diskutieren. Daher sehe ich es als Auftrag an, eine respektvolle Streitkultur zu etablieren, die durch eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft in der Pandemie verlorenging. Gleichzeitig sollte es Aufgabe einer modernen Partei sein, sich für gute Vorschläge von außen zu öffnen und insofern flexibel zu bleiben. Unumstößlich sind die Werte, die sie sich gegeben hat. Aber programmatisch sollte nichts festgenagelt sein, sondern stets einer Überprüfung zugänglich bleiben. Denn wir erleben dieser Tage, wie kurzweilig Entscheidungen von heute im Morgen sind“, erklärt Riehle abschließend, welcher auch am Bodensee die „Partei des Fortschritts“ zu einer festen Größe machen möchte. „Ich denke, frischer Wind kann nicht schaden!“.

Dennis Riehle - 08:14:21 @ Persönliches

28.02.2022

Riehle beendet ehrenamtliches Engagement für die Litzelstetter Nachbarschaftshilfe

Pressenotiz
Sozial- und Pflegesprechstunde sowie Neubürger-Patenschafts-Projekt betroffen

Der 36-jährige Dennis Riehle beendete mit Ablauf des Februar 2022 sein ehrenamtliches Engagement für die Litzelstetter Nachbarschaftshilfe e.V. nach 10 Jahren freiwilliger Tätigkeit für den Verein. Von seinem Rückzug sind insbesondere die von ihm aufgebaute Sozial- und Pflegesprechstunde, der Gesprächskreis für betreuende Angehörige, das Projekt der „Neubürger-Patenschaften“, das geplante Entspannungstraining, die Homepage-Betreuung und die Ausübung der Beisitzer-Tätigkeit betroffen. 

Daneben endet dann auch seine Mitgliedschaft im Kuratorium der Bürgerstiftung Litzelstetten, wie Riehle selbst mitteilt und ergänzt: „Inwieweit die einzelnen Angebote von anderen Personen fortgeführt werden, weiß ich nicht“. Er betont gleichzeitig, dass das Ende seines Ehrenamts nicht völlig freiwillig erfolgte: „Auf die Zweifel, ob ich der Fortführung des Engagements gesundheitlich noch gewachsen sei, habe ich mit einer entsprechenden Entscheidung reagiert. Ich finde es betrüblich, wenn sich Dritte in der Lage sehen, über meinen Vitalzustand und insbesondere die Frage, inwieweit ich meine Aufgaben noch erfüllen kann, befinden zu können. Letztendlich sehe ich nicht, dass ich seit 2012 irgendeinen Anlass geliefert hätte, an meiner Zuverlässigkeit irgendwie zu zweifeln“, erklärt der Litzelstetter, der auch ausführt: 

„Als Konsequenz werde ich mich umso mehr außerhalb der Nachbarschaftshilfe einbringen, denn trotz Parkinson und anderer Gebrechen fühle ich mich kein bisschen müde. Ich werde auch künftig für die Menschen aktiv sein“.  Riehle war viele Jahre Schriftführer des Vereins und hat mehrere hundert Sozialberatungen durchgeführt. „Dieses Angebot wird auch fortan bestehen – allerdings in Eigeninitiative. Hilfesuchende zu psychosozialen, pflegerischen und sozialen Anliegen können sich künftig für kostenlose Auskunft über meine Homepage www.psychosoziale-sprechstunde.de bei mir melden. Dort wird es weiterhin die unentgeltliche Integrationsberatung geben. Wer Familienberatung benötigt, findet auf www.familienknaeuel.de ein kostenfreies Angebot. Auch Neubürgern stehe ich weiterhin beim Einleben in Litzelstetten zur Seite“. Dennis Riehle ist unter der Mail-Adresse Beratung@Riehle-Dennis.de oder über SMS/“WhatsApp“ unter 0179/7945412 erreichbar. Datenschutz und Verschwiegenheit gelten.

Dennis Riehle - 13:05:03 @ Persönliches

13.01.2022

Weg mit dem politischen Korsett:

Pressemitteilung
Konstanzer Autor wird unabhängig…

Er war der Linkspartei mit seinen gesellschaftspolitischen Positionen und dem Pragmatismus in seinen außen- und friedenspolitischen Ansichten zu konservativ, musste zahlreiche Anfeindungen aus den westdeutschen Landesverbände der LINKEN gefallen lassen, die oftmals auch weiterhin in realsozialistischer Ideologie verhaftet sind. Doch nach persönlichen Hassbotschaften gegen seine Person hat der Konstanzer Autor Dennis Riehle die Partei nach jahrelanger Mitgliedschaft verlassen und umgehend zwei Angebote anderer Parteien erhalten. „Da die LINKE kein Anzeichen erkennen lässt, die Ursachen für das Desaster bei der Bundestagswahl aufzuarbeiten, habe ich mich nach einem intensiven Schriftwechsel mit dem Parteivorstand dazu entschlossen, meine durchaus enge Freundschaft mit den dortigen Genossen aufzugeben und mich politisch gesehen nochmals ganz neu zu orientieren“.

„Sowohl die Piratenpartei, aber auch die Partei der UNABHÄNGIGEN haben sich bei mir gemeldet und mir eine Mitgliedschaft angeboten. Nachdem man in erstgenannter Partei jedoch erkannt und entsprechend nachgeforscht hatte, wonach ich mit meinen Einschätzungen zum Lebensschutz, gegen die Cannabis-Legalisierung und für das traditionelle Bild der Ehe einstehe, legte man mir dann doch indirekt nahe, den Piraten nicht beizutreten“, erklärt der 36-Jährige, der nun die Einladung der Partei der unabhängigen Kandidaten angenommen und dort einen Mitgliedsantrag gestellt hat – der mittlerweile positiv beschieden wurde. Ich bin froh darüber, dass ich mit meiner Haltung, welche sich eben nicht einfach in eine Schublade packen lässt, eine neue politische Heimat gefunden zu haben, in der man mir unvoreingenommen und mit Interesse begegnet. Das macht Mut, wieder aktiv werden zu können“.

„Ich denke quer, bin aber kein Querdenker“, beschreibt Riehle sein ambivalentes Verhältnis zu den Parteien im deutschen Links-Rechts-Spektrum: „Es wird nie so sein, dass man in einer Partei mit allen Standpunkten konform geht. Doch wo es in politischen Kräften eines demokratischen Staates an Wertschätzung für andere Meinungen fehlt, kann ich eben auch nicht zugehörig sein“, erklärt der Psychosoziale Berater, der sich in der Vergangenheit lange für die Sozialdemokratie engagiert hatte. „Von den UNABHÄNGIGEN erhoffe ich mir nun, mich mit unterschiedlichen Sichtweisen einbringen zu können, die sich einzig am Grundgesetz, aber nicht an einer festzementierten Programmatik orientieren müssen, welche meist eine Parteiräson ermöglicht, die ich als freiheitlich denkender Mensch durchaus als ein Korsett erlebe, in dem es nicht vorgesehen scheint, ernsthaft vom Kurs abzuweichen“.

Riehle wird sich künftig vor allem über Petitionen am politischen Diskurs beteiligen und versuchen, bei den UNABHÄNGIGEN die inhaltliche und sachliche Debatte zu unterstützen: „Gesundheits- und Sozialpolitik waren stet meine Steckenpferde und die Bereiche, in denen ich mich aus beruflicher Erfahrung am besten auskenne. Gleichsam habe ich aber gerade auch zu familien-, innen- und rechtspolitischen, aber ebenso in verteidigungs- oder finanz- und wirtschaftspolitischen Fragen eine durchaus kontroverse Akzentuierung. Auch beim Klimaschutz sehe ich manche Dinge anders als die derzeitige Ampel-Koalition – und in der Debatte um eine Impfpflicht rate ich aufgrund einer anhaltenden Impfkomplikation, die ich derzeit in den Griff zu bekommen versuche, zu Bedacht und weniger Hektik“. Riehle sei klar, dass er politisch gesehen nicht immer einfach sei: „Aber ich stehe für meine Überzeugung ein!“.

Dennis Riehle - 07:13:42 @ Persönliches