Dennis Riehle

Privates | Neues | Überraschendes

Blog

 
 


Herzliche Empfehlung:


Hochrhein-Zeitung




Mein Motto: Ich denke quer, bin deshalb aber noch lange kein Querdenker!


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



Hinweis: Auch für diese Seite gelten Impressum/Disclaimer und Datenschutz.
In diesem Blog sind leider keine außenstehenden Kommentare möglich.

 

02.02.2022

Selbsthilfegruppe Glaukom: „Vorsorge auch während Pandemie nicht sausen lassen!“

Pressemitteilung

Die Selbsthilfegruppe (SHG) zu Glaukomerkrankungen im Landkreis Konstanz ermutigt, auch während der Pandemie die Prävention vor dem Grünen Star nicht schleifen zu lassen. Wie der Leiter der SHG ausführt, seien in vielen Bereichen die Zahlen der Patienten, die Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, deutlich rückläufig. Dennis Riehle erklärt: „Die Angst vor Ansteckung sollte nicht dazu führen, dass die Menschen auf den Besuch in der Arztpraxis verzichten“, so der 36-Jährige, der selbst nur durch eine rechtzeitige Früherkennung von seinem Glaukom erfahren hat und seither erfolgreich behandelt wird. „Gleichsam sollte der Umstand, dass die gesetzliche Krankenkasse die Präventionsmaßnahme einer Innendruckmessung des Auges und eine ophthalmologische Betrachtung des Hintergrundes derzeit regelhaft nicht bezahlt, keinesfalls von der Vorsorge abhalten“, meint Riehle, der besonders Personen mit gewissen Vorerkrankungen dazu aufruft, die Glaukomfrüherkennung regelmäßig in Betracht zu ziehen: „Gerade bei genetischen Vorbelastungen, Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen und starker Kurz- oder Weitsichtigkeit kann die fortwährende Überprüfung des Sehnervs angezeigt sein.

„Den Grünen Star merkt man eben nicht – und oft erfahren die Patienten nur zufällig oder sehr spät von ihrer Erkrankung, wenn bereits Einschränkungen des Gesichtsfeldes eingetreten sind“, sagt der Konstanzer, der es als lohnende Investition ansieht, bei möglichen Risikofaktoren die Individuelle Gesundheitsleistung beim Augenarzt zu erbitten und so gegebenenfalls einen erhöhten Augeninnendruck oder eine beginnende Aushöhlung der Papille (Sehnervkopf) zu erkennen. Riehle fügt an: „Die schleichende Zerstörung der Nervenfasern bleibt vielfach unbemerkt und schreitet fort, bis es zu Schäden kommt. Man sollte sich bewusst machen, dass eine unbehandelte Glaukomerkrankung zur Erblindung führen kann“, so der junge Betroffene des Grünen Stars, der aus eigener Erfahrung weiß: „Im Gegensatz zum Grauen Star ist das Glaukom keine altersbedingte Erkrankung, sondern kann bereits Kinder heimsuchen. Deshalb sollte man eine Vorsorge nicht aufschieben, denn der Grüne Star kann jederzeit einsetzen“. Riehle berät mit seiner Selbsthilfeinitiative Erkrankte und Angehörige, aber auch Menschen, die die Sorge haben, an einem Grünen Star leiden zu können. Zudem gibt er Auskunft über Sozialleistungen, die bei bestehendem Glaukom und den etwaig daraus resultierenden Sehbehinderungen beansprucht werden können.

Die SHG Glaukom ist überregional kostenlos per Mail erreichbar: info@selbsthilfe-riehle.de.

Dennis Riehle - 07:50:37 @ Selbsthilfe

01.02.2022

Selbsthilfe: Parkinson kann jeden treffen, unabhängig vom Alter…

Pressemitteilung
„Es ist mir ein Anliegen, auf diese Krankheit aufmerksam zu machen!“

Sie wird oftmals mit greisen, alten Menschen in Verbindung gebracht – dabei kann die altertümlich als „Schüttellähmung“ bezeichnete Parkinson-Erkrankung prinzipiell jeden treffen, unabhängig des Alters. Auf diesen Umstand möchte die Selbsthilfeinitiative zu Muskel-, Nerven- und Weichteilerkrankungen aufmerksam machen, die auch Patienten mit extrapyramidalen Syndromen beherbergt und vom Konstanzer Dennis Riehle angeleitet wird, der im Alter von 31 Jahren an dieser hypokinetisch-rigiden Störung erkrankte. Heute, fünf Jahre nach der ersten Verdachtsdiagnose, ist der Parkinson bei Riehle vollständig ausgebrochen: „Zumeist wird das Krankheitsbild ja vornehmlich mit dem Zittern der Hände assoziiert und darauf reduziert. Dabei gehört ein ganzer Symptomenkomplex zum Parkinson dazu – beispielsweise die wachsartige Muskelsteifigkeit und die psychomotorische Verlangsamung“.

Gerade die beiden letztgenannten Einschränkungen bereiten Riehle im Alltag große Probleme: „Resultierend daraus sind starke Schmerzen, eine starke Herabsetzung des Gangbildes und der kognitiven Prozesse vorherrschend, gleichermaßen habe ich autonome Funktionsstörungen wie eine wiederkehrende Stimmstörung und Probleme beim Schlucken“, erklärt der Autor, der trotz dieser und weiterer Erkrankungen zwar mittlerweile erwerbsunfähig und schwerbehindert ist, aber dennoch ein positives Lebensgefühl ausstrahlt: „Man kann mit gut eingestellter Medikation durchaus versuchen, veränderte Grenzen anzunehmen und trotzdem das Beste aus dem Alltag zu machen“, meint der gelernte Psychosoziale Berater, der heute Menschen in seiner Selbsthilfeinitiative unterstützt, die eher Schwierigkeiten damit haben, sich an die Gegebenheiten der Erkrankung anzupassen und darüber hinaus Sozialberatung benötigen – beispielsweise, wie man eine Pflegebedürftigkeit beantragt oder für sich Grundsicherung beansprucht. „Daneben kann ich durch meine Ausbildung in der Seelsorge sicherlich auch beim Durchstehen von manch einem Tief helfen, von denen ich selbst genug hatte“, meint Riehle.

Ihm sei es ein Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, dass Parkinson mittlerweile zu einer Art Volkskrankheit aufgestiegen ist – und dennoch auch weiterhin viele Falschinformationen im Umlauf sind. „Mittlerweile haben sich Forschung und Medizin fortentwickelt. Es gibt viele gute Ansätze, den Verlauf zu entschleunigen und gegen die Beschwerden vorzugehen“, sagt der Gruppenleiter, dem es darum geht, Hoffnung zu verbreiten: „Zweifelsohne ist auch diese Erkrankung kein Zuckerschlecken. Wenn ich allein daran denke, welche Auswirkungen die Halluzinationen, die Koordinationsstörungen und die stets erhöhte Ruhespannung und Dystonie des Körpers mit sich bringen, ist das durchaus belastend“, erklärt er – fügt aber gleichsam an: „Ich bin nach vielen Jahren Odyssee von Arzt zu Arzt und Klinik zu Klinik froh, endlich eine klare Diagnose zu haben. Das erleichtert den Umgang, statt ständig im Ungewissen zu sein. Wenn ich bedenke, wie umfangreich die Untersuchungen waren, bis man auf die richtige Spur kam, bedanke ich mich heute bei meinen Medizinern, die sich wirklich dahintergeklemmt haben und stets darauf bedacht waren, eine fundierte Antwort auf meine Einschränkungen zu finden. Denn wer denkt bei anfänglichen Anzeichen wie einer veränderten Schlafrhythmik, weniger Geruchssinn, krakelnder Schrift, Blasenfunktionsstörungen oder einer reduzierten Mimik an Parkinson!“. Es habe gedauert, bis man auf den Umstand gestoßen sei, dass in den Basalganglien des Gehirns eine verminderte Stoffwechselaktivität vorliegt und damit ein wesentliches Indiz für eine extrapyramidale Erkrankung gegeben war, erinnert sich Dennis Riehle und denkt gerne an den Moment zurück, als er sich nach einer hochdosierten Dopamingabe plötzlich um über 30 % besser bewegen konnte: „Das war dann ein richtiges Glücksgefühl – und der nahezu eindeutige Beweis für das Vorliegen eines Parkinsons, der seither therapiert wird“.

Riehle berät Erkrankte und deren Umfeld in psychosozialen Fragen und versucht, als ein ergänzendes und niederschwelliges Angebot für Betroffene zur Verfügung zu stehen. Sie können sich kostenlos bei ihm unter der Mail-Adresse: info@selbsthilfe-riehle.de melden. Die Selbsthilfe ersetzt aber keine medizinische, therapeutische oder heilkundliche Konsultation, sie ist auch keine Rechtsdienstleistung.

Dennis Riehle - 05:12:03 @ Selbsthilfe

08.01.2022

“Viele haben es verpasst, sich eine psychische Resilienz aufzubauen!”

Pressemitteilung
Seelische Probleme in der Pandemie sind oftmals hausgemacht…

Die Selbsthilfeinitiative zu Zwangserkrankungen, Phobien und Depressionen im Landkreis Konstanz zieht Bilanz zum abgelaufenen 2021: Demnach seien laut Angaben des Gruppenleiters Dennis Riehle 70 Prozent mehr Anfragen von Ratsuchenden eingegangen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wobei sich die Steigerung insbesondere in der zweiten Jahreshälfte ergeben habe und aufgrund der thematischen Inhalte der Hilfsgesuche von einer überwiegenden Zahl an Zusammenhängen mit Auswirkungen der Corona-Pandemie auszugehen sei. Insgesamt gesehen, seien etwa die Hälfte der eingegangenen Beratungsersuchen (85 % per Mail, 10 % per Telefon und 5 % über Post) von Angehörigen gestellt worden. Hierbei handelte es sich in der überwiegenden Mehrheit um Eltern von minderjährigen Kindern, die aufgrund der lang andauernden Phasen von „Distance Learning“ zu rund zwei Drittel depressive Symptome, 20 % etwa Angststörungen und Zwangserkrankungen sowie restlich Persönlichkeits-, Verhaltens- und Impulskontrollstörungen aufgewiesen haben. Rund ein Viertel der weiteren Anliegen wurde von Verwandten vorgetragen, deren Nächsten bereits volljährig waren und Auffälligkeiten gezeigt haben, hier in der Überzahl depressive Symptomatiken. Die sonstigen 25 Prozent kamen von Betroffenen selbst, sagt Riehle.

In der Sache ging es bei etwa 40 Prozent der Anfragen um die Bitte, bei der Suche nach einem Therapieplatz zu unterstützen: „In der Corona-Pandemie haben wir eine weitere massive Zuspitzung der fehlenden Kassensitze erlebt. Die Politik hat eine grundlegende Reform der Bedarfsplanung bis heute verschlafen und stets nur kleine Stellschrauben gedreht, anstatt sich an einen großen Wurf zu wagen. Das rächt sich nun. Allerdings wissen auch viele Betroffene nicht um ihr Recht auf eine Psychotherapie – und welche Angebote und Ansprüche es gibt, über alternative Wege zu einer solchen zu gelangen“, erklärt Riehle, der seit über 23 Jahren selbst psychisch erkrankt ist und als Psychosozialer Berater qualifiziert und im Sozialrecht zertifiziert wurde. Zwanzig Prozent der eingegangenen Gesuche drehten sich um die Frage, wie eine Diagnose zustande kommen kann, welche Anzeichen für eine psychische Erkrankung sprechen und wie man als Angehöriger reagieren kann, wenn man Wesensveränderungen bei einem nahestehenden Menschen erkennt. Weitere 15 Prozent erkundigten sich nach den unterschiedlichen zugelassenen Therapieverfahren und medikamentösen Ansätzen der Behandlung und die restlichen 25 Prozent erbaten konkrete psychologische und seelsorgerliche Beratung und hatten Fragen zu Ansprüchen auf Schwerbehinderung, Erwerbsminderungsrente und Pflegeleistungen.

Riehle stellt fest: „Viele der Probleme sind hausgemacht, weil wir es verlernt haben, uns für schlechte Zeiten eine psychische Resilienz aufzubauen. Wir wissen heute nicht mehr, wie wir uns beschäftigen und ablenken können, wenn einmal soziale Kontakte eingeschränkt sind oder Phasen von Quarantäne und Lockdown herrschen. Seelische Widerstandskraft zu erlangen, scheint heute vielen Menschen nicht notwendig, weil sie trügerisch glauben, dass sie von mentalen Schwierigkeiten nicht heimgesucht werden“. Dabei gebe es viele Möglichkeiten zum Training für psychische Stabilität. „Wir sind heute träger denn je, was die Anpassung an neue und ungewohnte Situationen angeht. Gleichzeitig können wir kaum noch eine Minute entspannen, stattdessen muss dauernd Aktion herrschen. Und: Verzicht zu üben, das ist aktuell für viele eine Anmaßung, weil wir unserer Überflussgesellschaft gewohnt sind, grenzenlose Freiheiten ausüben zu können, während wir Demut und Rücksichtnahme zu unnötigen Tugenden erklärt haben“, befindet der 36-Jährige, und ergänzt zudem: „Wir müssen im sogenannten Betrieblichen Gesundheitsmanagement, an Volkshochschulen und auf niederschwelligen Wegen vermehrt Angebote unterbreiten, die sich mit der seelischen Fitness von Menschen auseinandersetzen. Dazu gehört auch ein kritisches Hinterfragen von eigenen Glaubenssätzen, denn nicht wenige von uns haben den Kompass für ein sinnerfülltes Leben aufgegeben, weil sie Achtsamkeit verpassen, sich oberflächliche Ziele setzen und in einer Ellenbogengesellschaft und digitalisierten Welt tatsächliche Freundschaften und tiefgehende Verbindungen mit Anderen verloren haben“.

Für das neue 2022 erkennt Riehle: „Die Welle auf dem Meer der seelischen Gesundheit unserer Bevölkerung befindet sich noch weit draußen. Ich erwarte jedoch, dass sie spätestens in der zweiten Jahreshälfte den Hafen erreichen wird und uns dann mit voller Wucht treffen wird“. Deshalb rät der erfahrene Gruppenleiter dazu, für die eigene Psychohygiene zu sorgen und sich entsprechend zu wappnen: „Nutzen wir die Auszeiten, die uns durch Covid-19 verordnet werden, doch einmal dazu, uns ganz individuelle Wege zu suchen, statt auf Partys und Discos nur eine schnelllebige Befriedigung unseres Spaßantriebs zu praktizieren, perspektivische und vor allem von Anderen unabhängige Freizeitgestaltung und Bestätigung zu suchen. Unser Selbstbewusstsein von heute ist nur auf den ersten Blick gewachsen. Tatsächlich aber bricht gerade in vielen Seelen das Gerüst der Eigenverantwortlichkeit zusammen, weil wir nur noch nach glitzerndem Ruhm und zweifelhafter Ehre Ausschau halten, statt auf echte Anerkennung durch das eigene Ich zu setzen. Daneben sollten wir überlegen, ob statt 100 Kontakten im Messenger-Dienst vielleicht fünf tatsächliche Beziehungen zu wichtigen Menschen nachhaltiger sind“, so Riehle abschließend.

Die Selbsthilfeinitiative ist überregional für Anfragen von Betroffenen, Angehörigen und Menschen, die eine psychische Auffälligkeit bei sich oder anderen entdecken und Fragen dazu haben sollten, jederzeit kostenfrei erreichbar (Mail: info@selbsthilfe-riehle.de oder auch Tel.: 07531/955401 – Anliegen bitte auf dem AB hinterlassen). Die Beratung ersetzt keine ärztliche, therapeutische oder heilkundliche Konsultation und kann auch lediglich eine allgemeine Sozialgesetzaufklärung ohne juristische Einzelfallprüfung bieten. Verschwiegenheit und Datenschutz werden garantiert. Der Kontakt eignet sich nicht für psychiatrische Notfälle!

Dennis Riehle - 05:52:56 @ Selbsthilfe