Dennis Riehle

  

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Aus aktuellem Anlass:

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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10.09.2021

Rationale Stimme der Verhältnismäßigkeit

Leserbrief
zur Berufung von Andreas Jung in das „Zukunftsteam“ von Armin Laschet

Ich bin wahrlich nicht bekannt dafür, ein CDU-Wähler zu sein. Und doch muss ich attestieren: Armin Laschet hat mit der nicht unerwarteten Entscheidung, den hiesigen Bundestagsabgeordneten Andreas Jung in sein „Zukunftsteam“ zu bestimmen, einen richtigen Schritt getan. Denn Jung hat sich seit Jahren als Kenner der Klimapolitik profiliert und nicht zuletzt im Parlament fachkundige Reden gehalten, die ihn eindeutig für den Aufgabenbereich prädestiniert haben. 

Ich gehe davon aus, wonach der Abgeordnete einen Gegenpol zur Politik der Verbote, Bevormundung und Entbehrung setzen wird. Selbstredend müssen wir uns schon aus Gründen der Nachhaltigkeit zugunsten der nachfolgenden Generationen gegen den massiven Ressourcenverbrauch stemmen – unabhängig davon, wie viel Mitschuld der Mensch am Klimawandel trägt. Die wissenschaftliche Debatte über den Zusammenhang zwischen CO2-Emmission und Erderwärmung ist sodann nachrangig, wenn wir uns der erst kürzlich vom Bundesverfassungsgericht festgestellt Verantwortung gegenüber der Jugend bewusstwerden. 

Doch bei allem Engagement für einen kleineren ökologischen Fußabdruck des Einzelnen braucht es Sozialverträglichkeit aller Maßnahmen und eine ehrliche Verteilung der Kosten. Ich gebe Andreas Jung beispielsweise die Fragen mit auf den Weg: Wie soll ich Photovoltaik auf meinem Dach sinnstiftend und gewinnbringend installieren, wenn es eine ungeeignete Neigung und eine ungünstige Ausrichtung hat? Was macht man, wenn man ab 2026 keine Ölheizungen mehr einbauen darf, aber Fernwärme nicht verfügbar ist und man Gas als Energiequelle vermeiden möchte? Und wie komme ich vom Land in die Stadt, wenn die City für den Autoverkehr gesperrt wird und  ich als schwerbehinderter Mensch zum Arzt muss – aber aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage bin, den ÖPNV zu nutzen? 

Zum Umweltminister dürfte es zwar nach den neuesten Umfragen für die Union nicht reichen. Dennoch scheint Jung in Berlin zu etwas Höherem berufen. Gleichwohl hoffe ich, dass er auch dann sein intensives Engagement und seine Fürsprache für unsere Region nicht vergessen wird.

DennisRiehle - 06:25 @ Kommunales