Dennis Riehle

  

Blog (www.dennis-riehle-blog.de)

 

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



Hinweis: Auch für diese Seite gelten Impressum/Disclaimer und Datenschutz.
In diesem Blog sind leider keine außenstehenden Kommentare möglich.


07.09.2021

Glauben die das wirklich?

Kommentar

Ein Schreckgespenst geht um. Wieder einmal warnen führende Politiker der Union vor einem Linksrutsch in Deutschland. Besonders Markus Söder tut sich momentan besonders hervor, er zeichnet gruselige Bilder von einem Deutschland, das von Rot-Grün-Rot regiert würde. Es mutet nahezu schon wahnhaft an, wenn verschiedene Akteure aus CDU und CSU apokalyptische Zustände am Horizont heraufziehen sehen, wenn DIE LINKE an der künftigen Bundesregierung beteiligt sein würde.

Glauben die das wirklich? Meint man in den bürgerlich-konservativen Parteien tatsächlich, dass in solch einem Fall am 27. September der Realsozialismus in der Bundesrepublik einziehen würde? Großflächige Enteignungen, Austritt aus der NATO, Kappung der Vermögen, Planwirtschaft, Auflösung der Bundeswehr, kommunistische Flaggen an den Häusern? Entgegen der Behauptung des bayerischen Ministerpräsidenten hat die Linkspartei ihre Vergangenheit sehr viel intensiver aufgearbeitet als etwa die CDU zu Zeiten der DDR.

Bis jetzt ist es keinem Politiker der Union gelungen, die verbreitete Angst, Sorge und Panik vor einem Linksbündnis zu konkretisieren. Da werden Nebelkerzen gezündet, die die Bevölkerung verblenden sollen. Und tatsächlich scheinen manche Bevölkerungsgeschichten tatsächlich auf die Münchner Märchenstunde hereinzufallen. Ein R2G-Bündnis würde einen politischen Wechsel bringen, das ist völlig klar.

Doch wo finden die schwarz-gelben Wahlkämpfer Anzeichen dafür, dass unser demokratisches System ins Wanken geraten könnte, wenn LINKE mitregieren? Auch Thüringen steht bis heute noch. Letztendlich bevormunden Söder & Co. die Bürger, denn diese sind mündig genug, sich ein eigenes Bild zu machen und dann zu entscheiden. Und sollte der Souverän den Linksruck wollen, dann hat das auch die Union zu akzeptieren.

Die Angst vor einem Demokratischen Sozialismus ist schon allein deshalb völlig unbegründet, weil er zunächst einmal eine Utopie beschreibt, in dessen Richtung sich die Linkspartei bewegen möchte. Es ist doch klar, dass niemand ernsthaft unsere freiheitliche Verfassung in Frage stellen will. Und einen behutsamen Wandel hin zu einem neuen Wirtschaftssystem würden viele Menschen im Angesicht des Kapitalismus befürworten.

Das Ziel einer linken Politik muss es sein, die Freiheit jedes Einzelnen durch Ergebnisgerechtigkeit zu fördern, sie aber gleichsam mit den Ansprüchen der Anderen in Einklang zu bringen. Es kann für den Menschen kein unendliches Wachstum oder grenzenlose Entfaltung geben, weil wir in einer Sozietät leben und die Individualisierung durch Solidarität begrenzt wird. Wer solch eine Selbstverständlichkeit als eine herannahende Gefahr für den neomarktwirtschaftlichen Staat ansieht, der beweist letztendlich nur, wie dringend es eines Umdenkens bedarf…

DennisRiehle - 08:59 @ Politik