Dennis Riehle

  

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Aus aktuellem Anlass:

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

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Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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02.09.2021

Finger weg von der Tarifautonomie!

Leserbrief
zu: „Bartsch verteidigt GDL: Schuld am Bahnstreik ist die Konzernleitung“, Redaktionsnetzwerk Deutschland

Mich irritieren Aussagen des LINKEN-Fraktionschefs Bartsch, der dieser Tage die Bundeskanzlerin aufforderte, ein Machtwort im Tarifstreit zwischen Deutscher Bahn und Lokführergewerkschaft GDL zu sprechen. Gerade ein Politiker derjenigen Partei, die auf das Erbe der gewerkschaftlichen Verbrüderung und Durchsetzungskraft gegenüber den Unternehmern vertraut, steht es nicht gut zu Gesichte, sich in laufende Verhandlungen einzumischen und eine politische Intervention einzufordern. 

Es ist ein historisch gewachsener Erfolg, mit dem sich Deutschland gegenüber vielen anderen Ländern behaupten kann: Hierzulande verhandeln allein diejenigen, die am Arbeitsprozess beteiligt sind, über Tarifverträge. Es ist nicht vorgesehen, dass sich ein Regierungschef anmaßt, eine de Tarifparteien zu einem Schritt zu bewegen, der von der Opposition verlangt wird. 

Tarifpolitik liegt allein in den Händen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Das sollte Dietmar Bartsch als ein Urgestein der Linken, die die Tariffreiheit mit der Muttermilch aufgesogen hat, deutlich besser wissen. Es ist schon schlimm genug, wenn Gewerkschaften das Wort erheben, die überhaupt nicht in der jeweiligen Tarifauseinandersetzung mitwirken. 

Ein nahezu gegenseitiges Anstacheln zu immer neuen Forderungen gegenüber den Betrieben kann nicht Sinn einer finanzierbaren und realistischen Lohnerhöhung sein, die sich an der wirtschaftlichen Gemengelage orientieren sollte. Das blinde Unterhaken bei denjenigen, die die größten Ansprüche haben, macht eine Gewerkschaft nicht sonderlich souverän. Daher rate ich dazu, sich nicht von der durchaus aggressiven und kompromisslosen Art und Vorgehensweise der GDL anstecken zu lassen. Ob ver.di, dbb oder IG Metall: 

Jede von ihnen ist eigenständig und selbstbewusst genug, um nicht in den maßlosen Chorgesang der Lokführer einstimmen zu müssen. Die Zwischenrufe von außen sind weder von Seiten der Politik, noch von anderen Gewerkschaften hilfreich, um die Bahn auf die Schiene zurück zu bekommen. Solidarität untereinander ist wichtig, Eigenständigkeit aber schafft den nötigen Respekt, um Verhandlungspartner zu beeindrucken.

DennisRiehle - 16:30 @ Politik