Dennis Riehle

  

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Aus aktuellem Anlass:

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
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Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


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02.09.2021

Utopisten sind in der Mehrheit

Leserbrief
zur Diskussion über eine mögliche rot-grün-rote Koalition nach der Bundestagswahl

Rechnerisch scheint ein politischer Wechsel in Deutschland näher zu rücken: Umfragen sehen gute Chancen, dass sich nach der Bundestagswahl R2G ausgehen könnte. Eine Koalition aus SPD, Grünen und Linken wäre sogar unter den präferierten Bündnissen zu finden, die die Deutschen sich nach dem 26. September für das Land vorstellen könnten. 

Während die CDU die „Rote-Socken-Kampagne“ aus der Schublade kramt, beteuern Gysi und andere Reformpolitiker der Linkspartei, dass mit ihnen eine Regierung machbar wäre. Doch während es vor allem die pragmatischen Sozialisten sind, die sich eine Zusammenarbeit ausmalen können, geht innerhalb der Partei der Machtkampf weiter. 

Habeck und Laschet weisen nicht umsonst darauf hin, dass die Träume eines rot-grün-roten Miteinanders alsbald platzen könnten. Denn während die weniger ideologisierten Granden der Linken unbedarft über die massiven Differenzen in der Außen- und Verteidigungspolitik hinweggehen, die SPD und die Bündnisgrünen von den linken Funktionären Wissler, Hänsel und Pflüger trennen, bleiben die Theoretiker in der Partei bei ihrem Standpunkt, lieber von der Oppositionsbank aus zu keifen, als Verantwortung zu übernehmen. 

Es ist schlichtweg undenkbar, dass eventuelle Koalitionsverhandler die vielen Wessis in der Partei unbeachtet lassen, die auf „ganz oder gar nicht“ drängen. Teile der Linken wollen nicht politisch agieren, sondern in Utopien verweilen. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass Bartsch oder Hennig-Wellsow für Abstriche bei den Kernforderungen NATO-Austritt, Verbot jeglicher Bundeswehr-Einsätze oder Harmonie zu Russland entsprechenden Rückhalt aus den eigenen Reihen erfahren würden. 

Insofern scheint es nicht abwegig, der Linken auch weiterhin Regierungsunfähigkeit zu unterstellen. Denn sie ist fortdauernd kaum in der Lage, Kompromisse einzugehen. Mag sein, dass 30 Jahre Abstand zur DDR noch immer nicht genug sind…

DennisRiehle - 10:39 @ Politik