Dennis Riehle

  

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Aus aktuellem Anlass:

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

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Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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02.09.2021

Wenn der Ungehorsam hofiert wird…

Leserbrief
zu: Kanzlerin Merkel würdigt Greenpeace – „Erhebliches bewegt“, WELT vom 31.08.2021

Der Auftritt der Bundeskanzlerin beim Jubiläum von „Greenpeace“ irritiert mich. Nicht nur, dass ich es für erstaunlich halte, dass die Regierungschefin einem zweifelsohne großen, letztlich aber durchaus umstrittenen Verein diese Aufwartung macht. 

Vielmehr hat sie es unter diesen Umständen nicht einmal für nötig gehalten, explizite Kritik an der Arbeitsweise der Umweltschutzorganisation zu üben, welche erst kürzlich wieder offenbar wurde: Mit einem Gleitschirm protestierend ins Fußballstadion einfliegen – das mag zwar öffentlichkeitswirksam sein, ist aber weitaus mehr als nur ein ziviler Ungehorsam. 

Merkel, die unseren Rechtsstaat repräsentiert, sollte nicht diejenigen hofieren, die auch Straftaten in Kauf nehmen, um ihren Forderungen entsprechenden Ausdruck zu verleihen. Der Schutz unseres Lebensraumes ist ein berechtigtes, nachhaltiges und zwingendes Anliegen, das mit aller Kraft verfolgt werden sollte. Nicht vornehmlich unter dem Gesichtspunkt des Klimawandels, dessen genaue Ursachen weiterhin debattiert werden. 

Aber im Angesicht des schonungslosen Ressourcenverbrauchs des Menschen, der dessen Überheblichkeit, Egozentrismus und Gegenwartsliebe widerspiegelt, bleibt das Engagement für die Natur ein elementares Anliegen der Zeit, das mit demokratischen Mitteln verfolgt werden muss. Diese Feststellung in all seiner Explizität habe ich beim Festakt von Seiten der Politik vermisst. 

Ein Grußwort darf auch kritisch sein – und muss vor allem aufzeigen, welche normierten Grenzen unser Miteinander setzt. „Greenpeace“ schießt oft genug über das Ziel hinaus, doch gerade auch für NGOs gelten Regeln. Der Sinn einer Maßnahme rechtfertigt sich nämlich nicht aus dem hehren Zweck, dem Gemeinwohl etwas Gutes zu tun. Es braucht auch bei den Themen, die manche Gesellschaftsschicht als existenziell betrachten, unabänderliche Verbindlichkeiten, die die Kanzlerin hätte vertreten sollen.   

DennisRiehle - 10:38 @ Politik