Dennis Riehle

  

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Aus aktuellem Anlass:

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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28.08.2021

Richtige Tendenz, aber zu zurückhaltend

Leserbrief
zur Ankündigung von Umverteilungen in China, NZZ vom 26.08.2021

Nun hat das sozialistisch geprägte China das erkannt, was im Westen weitgehend totgeschwiegen wird: Die Schere zwischen Armen und Reichen ist derart weit auseinandergegangen, dass man in Peking jetzt endlich ordnungspolitisch eingreifen will, um die wachsende Ungerechtigkeit im Land einzudämmen. Daher ist es völlig richtig, eine Umverteilung bei Einkommen und Vermögen von oben nach unten vorzunehmen. 

Dennoch bleibt man bei den Kommunisten auffallend moderat: Die Millionäre möchte man nicht bestrafen, Leistung müsse sich weiterhin lohnen und Faulenzen werde man nicht fördern. Solche markigen Worte kennt man eigentlich nur aus dem neoliberalen Sprachgebrauch. Insofern ist es bezeichnend, dass man selbst im Land der realpolitischen Umsetzung einer solidarischen Ideologie mittlerweile vor dem kapitalistischen Denken der Neuzeit eingeknickt ist. 

Wohl aus Sorge davor, dass man in einer globalisierten Ökonomie nicht mehr mithalten kann, unterwirft man sich einem Wirtschaftssystem des unbändigen Individualismus. Leider hat man auch im Reich der Mitte offenbar noch immer nicht verstanden, dass sich Freiheit nicht ohne soziale Sicherheit umsetzen lässt. Dennoch sollte uns der grundsätzliche Mut und Erkenntnisgewinn zur Abkehr von der Mondialisierung ein ermutigendes Vorbild sein.

DennisRiehle - 13:42 @ Politik