Dennis Riehle

  

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Aus aktuellem Anlass:

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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09.08.2021

Übergriffig, verantwortungslos und selbstherrlich

Leserbrief
zu „Lasst die STIKO in Ruhe ihre Arbeit machen“, Deutschlandfunk vom 09.07.2021

Schreibt der Bäckermeister von nebenan dem bayerischen Ministerpräsidenten vor, wie er seine Arbeit zu machen hat? Wieso also nehmen es sich Markus Söder, Karl Lauterbach oder Wolfgang Schäuble als Berufspolitiker dann heraus, einem medizinischen Expertengremium wie der „Stiko“ vorschreiben zu wollen, welche Impfempfehlung man dort für Jugendliche ab 12 Jahren abgibt? 

Der Respekt vor der Fachlichkeit gebietet es, dass sich Abgeordnete, Bundestagspräsidenten oder Landesväter nicht in die Arbeit der Ständigen Impfkommission einmischen. Ich bin dankbar darüber, dass sie einer Freigabe von Impfstoff für die Altersgruppe der unter 16-Jährigen durch die EMA nicht ein reflexartiges Anraten zu deren Immunisierung hat folgen lassen. Denn es ist ein beträchtlicher Unterschied, ob ein Vakzin eine vorläufige Zulassung erhält – oder ob man sich aus medizinischer Sicht ausdrücklich dafür ausspricht, dass dieses auch verabreicht wird. 

Die Argumentation von Prof. Mertens und seinen Kollegen ist völlig nachvollziehbar und richtig: Solange es gerade für die äußerst sensible Gruppe der jungen Menschen keine hinreichende Daten- und Studienlage gibt, die eine bedenkenlose Befürwortung ihrer Impfung untermauern würde, ist Zurückhaltung besonders bei denjenigen mehr als verantwortungsvoll, die sich nach aktuellen Erkenntnissen aus Großbritannien im Zweifel sehr schnell von einer Covid-19-Infektion erholen. 

Allein um des krampfhaften Versuches willen, die Schulen dauerhaft im Präsenzunterricht halten zu können, sollte sich die „Stiko“ nicht von politischen und selbstherrlichen Interessen unter Druck setzen lassen, sondern alles Mögliche dafür tun, ihre Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit zu wahren.

DennisRiehle - 09:43 @ Politik