Dennis Riehle

  

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Aus aktuellem Anlass:

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
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Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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18.07.2021

Falsches Signal

Leserbrief
zur linken Forderung nach Zusammenlegung von MTK und Wirtschaftsförderung, SÜDKURIER Konstanz vom 08. Juli 2021

Ja, auf den ersten Blick mögen die MTK und die Wirtschaftsförderung in ihrer Arbeit zahlreiche Überschneidungen haben. Deshalb verstehe ich den Vorstoß von Simon Pschorr und der LLK-Fraktion durchaus, wonach man dort nach möglichem Einsparungspotenzial in den vermeintlichen Doppelstrukturen sucht. Letztlich sollte man aber nochmals auseinanderhalten: 

Während man sich einerseits vor allem um das Marketing – also die Außenwahrnehmung und PR – der Stadt Konstanz und der hier ansässigen (Tourismus-)Betriebe kümmert, vermag man andererseits vor allem die Gründung, Führung und Förderung von Firmen, die Schaffung von attraktiven Standortfaktoren, die Unterstützung bei bürokratischen Fragen, den Lobbyismus der Gewerbetreibenden gegenüber der Politik sowie die Konzeptionierung eines wirtschaftsfreundlichen Klimas für Konstanz im Blick zu haben. 

Ohne Zweifel: Hierbei kommt es zu Parallelen, deren Sinnhaftigkeit man sicherlich hinterfragen muss. Die Forderung nach Zusammenlegung und damit der quasi einhergehenden Auflösung einer der beiden Institutionen halte ich unter der Maßgabe der grundsätzlich doch sehr verschiedenen Ausrichtungen und Zielsetzungen dieser öffentlichen GmbH und der städtischen Anlaufstelle aber für unverhältnismäßig und kontraproduktiv. 

Auch wenn die haushalterische Entlastung bedeutsam wäre, schiene mir solch ein Schritt gerade in Zeiten, in denen unsere kommunalen Unternehmen wieder in Schwung kommen müssen, das falsche Signal. Wir müssen besonders jetzt versuchen, unsere Stadt im Rahmen mancher Corona-Normalisierung des Urlaubsverkehrs wieder ins Bewusstsein der in- und ausländischen Reisenden zu rücken, gleichzeitig aber auch bestehenden Handelsgeschäften und Dienstleistern sowie StartUps die Möglichkeit einräumen, sich bei uns niederzulassen oder vor Ort zu verbleiben. Denn nicht nur eine aussterbende Innenstadt wäre ein Todesstoß für die Konstanzer Wirtschaft und das Gesellschaftsleben in der City. 

Wir würden uns auch Vorwürfe machen, wenn wir die Chance nicht nutzen würden, der treuen und zuverlässig Steuern zahlenden Industrie, dem Handwerk, den Gaststätten und Läden sowie Servicebetrieben und Produzenten – ob groß oder klein – wieder auf die Beine zu helfen, sondern uns im Kleinklein der Zuständigkeiten verhaken würden. Nein, es geht weniger um Investitionen und Subventionen, die dem Gewerbe zuteilwerden müssen. Stattdessen brauchen sie gerade die strukturelle und beratende Begleitung, um die Rückkehr in den Regelbetrieb zu meistern. 

Das gilt auch für jene Macher, die am Anfang ihrer Karriere stehen und sich Konstanz zur Gründung ihres Kleinstunternehmens ausgesucht haben. Sie sind bei der Umsetzung ihrer Idee und Selbstständigkeit ebenso auf Rahmenbedingungen angewiesen, die im Wettbewerb widerstehen können. Insofern befürworte ich ein Entwirren der offenkundig partiellen Verwobenheit zwischen MTK und Wirtschaftsförderung, eine Fusion kann unter dargelegter Argumentation jedoch auch nicht im Sinn linker Kommunalpolitik sein. 

DennisRiehle - 07:07 @ Kommunales