Dennis Riehle

  

Blog (www.dennis-riehle-blog.de)

 

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
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Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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18.07.2021

Unausgewogene Berücksichtigung von Pressemitteilungen und Leserzuschriften

Offene Beschwerde an den SÜDKURIER
gemäß der Präambel des Pressekodexes

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beschwere ich gemäß der Präambel des Pressekodexes über eine aus meiner Sicht unausgewogene und bevorzugende Berichterstattung und Kommentierung im SÜDKURIER und dem dazugehörigen Lokalteil Konstanz durch eine unausgeglichene redaktionelle Berücksichtigung von Leserzuschriften und Pressemitteilungen.

Die Presse hat ihren Journalismus ohne „sachfremde Beweggründe“ entsprechend „fair“ auszugestalten (siehe Präambel des Pressekodexes und die journalistische Berufsethik). Insofern verweise ich auf die Richtlinie 2.6 des Pressekodexes, in dem es unter Punkt 1 heißt: „Es dient der wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit, im Leserbriefteil auch Meinungen zu Wort kommen zu lassen, die die Redaktion nicht teilt“.

Ich beobachte seit geraumer Zeit, dass im SÜDKURIER und seinem Konstanzer Regionalteil manche Leser in sehr regelmäßigen und vor allem engen Abständen mit ihren Einsendungen abgedruckt werden, während andere Personen mit ihren Zuschriften wiederholt scheitern.
Gleiches gilt auch für die wiedergegebenen Pressemitteilungen, bei denen zu vermuten ist, dass die Redaktion für gewisse Themen und Organisation ein größeres Wohlwollen zeigt als für andere. Dabei können die oftmals vorgebrachten Rechtfertigungen nicht verfangen, wonach sich Zusendungen als zu lang oder thematisch nicht passend zeigen.

Denn: „Kürzungen sind jedoch möglich, wenn die Rubrik Leserzuschriften einen regelmäßigen Hinweis enthält, dass sich die Redaktion bei Zuschriften, die für diese Rubrik bestimmt sind, das Recht der sinnwahrenden Kürzung vorbehält“ (Richtlinie 2.6 (4) Pressekodex)“. Da der SÜDKURIER diese Anforderungen erfüllt, kann sich die Redaktion nicht darauf zurückziehen, Zuschriften seien zu umfangreich ausgefallen – denn Kürzungen sind offensichtlich möglich.

Desweiteren gilt, dass Leserbeiträge zulässig und vom Einsender zur Veröffentlichung freigegeben sind, „wenn sich die Zuschrift zu Veröffentlichungen des Blattes oder zu allgemein interessierenden Themen äußert“ (Richtlinie 2.6 (2) Pressekodex). Somit ist ein Hinweis, wonach Zusendungen inhaltlich nicht im Zusammenhang mit der Berichterstattung stehen, entsprechend unbedeutend und damit nichtig.

Auch wenn nach dieser Richtlinie kein Rechtsanspruch für einen Abdruck von Leserzuschriften gegeben ist, steht dieser Tatsache die Unabhängigkeit des SÜDKURIER, die die Zeitung bereits im Untertitel ihres Namens trägt, als Selbstverpflichtung und berufsethische Anforderung an den kritischen Journalismus nach dem deutschen Grundgesetz gegenüber, aus dessen Verständnis sich entsprechend ableitet, pluralistisch und mehrdimensional zu berichten.

Hierzu passt es also nicht, dass eine überproportionale Berücksichtigung einiger Weniger durch Ihre Redaktion stattfindet.

Festzuhalten ist: Es geht bei dieser Eingabe nicht speziell um die empfundene Benachteiligung meiner Person, sondern die Wahrnehmung auch von anderen regelmäßigen Lesern Ihrer Zeitung, denen die Favorisierungen aufgefallen sind. Ich könnte Ihnen entsprechend eine Vielzahl von Privatnamen, Organisationen, Vereinen und Amts- und Würdenträgern nennen, die ohne Pause wiederholten Raum zur Darlegung ihrer Interessen im SÜDKURIER erhalten.

Mit dieser Praktik stärken Sie weder Ihre Glaubwürdigkeit, noch das Ansehen ihres Blattes.

Beste Grüße
Dennis Riehle

DennisRiehle - 07:17 @ Presse