Dennis Riehle
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Herzlich willkommen!


Liebe Besucher,


zunächst einen Dank für Ihren Besuch auf meiner privaten Webseite und das damit entgegengebrachte Interesse an Biografie, Beruf und Blickwinkeln! Möglicherweise finden Sie hier Informationen, die Ihnen bisher eher weniger bekannt waren oder völlig unerwartet sind. Lassen Sie sich also gerne überraschen, bleiben Sie entsprechend neugierig, aber auch kritisch. Denn davon lebt der demokratische Diskurs. Und dazu soll er - neben all den Angeboten zu ehrenamtlicher Selbsthilfe und Beratung - als Ausdruck von bürgerschaftlichem Engagement dienen. 


In jedem Fall bietet Ihnen diese Plattform auch eine gute Chance zum besseren Verständnis und gegenseitigen Kennenlernen! Schreiben Sie mir Ihre Gedanken. Ich wünsche Ihnen spannende Momente beim Entdecken und freue mich über konstruktive Rückmeldungen. 


Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme, ich werde alle Kritik und alles an Lob natürlich ernst nehmen und bedanke mich schon jetzt für die ehrlichen Feedbacks, Inputs und Gedanken, die Ihnen nach der Lektüre meiner Homepage vielleicht durch den Kopf gehen mögen. Nehmen Sie sich Zeit, um sich Ihr eigenes Bild zu machen, Eindrücke zu sammeln und zu stöbern. Seien Sie hier mein Gast und lassen sich ermutigen, ins Gespräch zu kommen!

Gerne können Sie mich über E-Mail: info@dennis-riehle.de erreichen.

Oder Sie nutzen das Kontaktformular.

Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Alles Gute und beste Grüße!

Ihr Dennis Riehle



Blog


Mein Blog mit Kommentaren zu Politik, Gesellschaft, Medien, Kultur und Zeitgeist findet sich unter www.riehle-news.de




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Auf meiner Internetseite finden Sie verschiedene Inhalte, angefangen von politischen und gesellschaftlichen Informationen über Details zu meiner Selbsthilfearbeit und dem ehrenamtlichen Engagement bis hin zu Hintergründen meiner Biografie und Qualifikation, Wissenswertes zu meinem Glauben, zu meinen Überzeugungen, zu meinen Büchern, zu meiner ehemaligen Tätigkeit als Journalist und zu den unentgeltlichen Beratungsangeboten, welche Sie in Anspruch nehmen dürfen.


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Was gibt es aus meinem privaten Leben zu berichten, aber vor allem auch aus der ehrenamtlichen Selbsthilfearbeit und freiwilligen Beratungstätigkeit? An dieser Stelle finden Sie Stellungnahmen, Pressemitteilungen und Nachrichten, die informieren und einen Einblick in mein Engagement geben. Es handelt sich hierbei um persönliche Äußerungen, welche einen unterstützenden Mehrwert bieten und größtmögliche Transparenz herstellen sollen. Bei Rückfragen bin ich jederzeit per E-Mail über die Adresse: info@dennis-riehle.de für Sie erreichbar!



Neuigkeiten


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26.08.2026

Für den Menschen gilt ganz im Allgemeinen: Nicht nur die Leber wächst mir ihren Aufgaben!

Selbsthilfeinitiative unterstreicht Bedeutung der Anpassungsfähigkeit bei chronischer Krankheit

„Nicht nur die Leber wächst mit ihren Aufgaben, sondern der gesamte Mensch!“ – Mit dieser Aussage ermutigt der Leiter der bundesweit aktiven Selbsthilfeinitiative zu psychischen, neurologischen, hormonellen und Erkrankungen der Sinnesorgane, Dennis Riehle (Konstanz), Betroffene einer chronischen Erkrankung, nach der Diagnose mit der Herausforderung eines solchen dauerhaften Leidens konstruktiv und lösungsorientiert umzugehen: „Jedes Schicksal stößt uns zunächst in die Tiefe. Wenn wir die Gegebenheit annehmen und nach dem Fall mit Blick auf den Lebenswillen beschließen, die Prüfung zum Wiederaufstehen anpacken zu wollen, haben wir aus dem Tal den Blick auf den Gipfel als Ansporn. Drangsal und Pein können Verzweiflung und Verbitterung hinterlassen. Sie sind aber auch eine Grundlage dafür, Resilienz zu entwickeln und das Glas als halbvoll zu betrachten. In Zeiten, in denen wir vielen Krisen persönlich und in der Welt ausgesetzt und mit Zukunftsängsten und Sorgen vor der Entwicklung unseres Planeten stehen, braucht es zumindest im Privaten Zuversicht und eine mentale Widerstandskraft. Deshalb sollte man die Zäsuren im Leben durchaus als eine Weggabelung verstehen: Wollen wir in Passivität und Erschrockenheit verharren – oder gelingt es uns, auch Hiobsbotschaften einen Antrieb abzugewinnen?“, erklärt Dennis Riehle hierzu. Der Psychologische Berater aus Konstanz ist selbst unter anderem an Parkinson, Epilepsie, Depressionen, Psychose, Diabetes, Herz- und Leberleiden sowie an einem Grünen Star erkrankt – und kann daher als 41-Jähriger schon auf deutlich mehr denn ein Vierteljahrhundert Konfrontation mit verschiedenen Gebrechen erfahrungsvoll zurückblicken: „Wenn Menschen von einem Mediziner oder Therapeuten mit der Diagnose einer chronischen Erkrankung konfrontiert werden, reagieren sie zwar unterschiedlich, aber oftmals überwiegen die Sprachlosigkeit, der Schock und eine Abwehrhaltung. Denn wir sind anthropologisch darauf angelegt, dass unser Leben einem gewissen Rhythmus folgt und damit auch Verlässlichkeit bietet. Und obgleich wir schon in der frühen Geschichte des Daseins mit Angriffen und Verwundungen rechnen und uns meist im körperlichen Kampf dagegen verteidigen mussten, ist es in unserer Moderne vor allem diese Bodenlosigkeit, in die wir nach einer solchen Nachricht mental verfallen und je nach Persönlichkeit unterschiedlich lange dafür benötigen, überhaupt eine Reaktion darauf zu zeigen. Wann sich unsere Erstarrung löst, liegt in der Individualität des Einzelnen begründet“, meint der Journalist vom Bodensee.

„Es ist völlig verständlich, dass wir mit einer Tatsache, die unsere gesamte bisherige Gewohnheit auf den Kopf zu stellen vermag, zunächst kaum etwas anfangen können. Der Schutzmechanismus im Gehirn bewahrt uns vorerst, die Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Folgen einer Diagnose einzugehen. Dennoch kreisen unsere Gedanken nach der Rückkehr aus der psychischen Lähmung fast ausschließlich um die neue Erkrankung. Wie im Karussell drehen sich die wenigen Worte, die uns aus dem Arztgespräch oder einem Befundbericht im Gedächtnis geblieben sind. Mithilfe von Achtsamkeitsübungen kann in solch einem für den gesamten Organismus bestehenden Notfall versucht werden, die Aufmerksamkeit in bestimmte Körperregionen zu lenken, die Spirale im Kopf dadurch zu unterbrechen und letztendlich Konzentration und Bewusstsein vom ständigen Befasstsein mit der Schreckenskunde wegzusteuern. Dies bedarf zwar einer gewissen Routine. Nachdem sich solche Praktiken aber auch für viele andere Situationen eignen, sollte sich jeder von uns bereits präventiv mit ihnen beschäftigen – egal, ob man einmal in die Lage gerät, schwer zu erkranken oder Verluste zu erleben“, sagt Dennis Riehle weiter. Zudem führt der 38-Jährige aus: „Der abschirmende Charakter unseres Körpers in krisenhaften Momenten trägt auch dazu bei, dass Emotionen oftmals zunächst unterdrückt und von der Erschrockenheit überlagert werden. Diese Funktion ist durchaus sinnvoll, denn das ruckartige Entleeren von Gefühlen birgt die Gefahr in sich, in einer Endlosschleife der Traurigkeit und Verzweiflung zu versinken. Daher sind anfängliche Beherrschung und Verfasstheit nicht nur aufgrund der westlichen Etikette ein logisches Verhaltensmuster. Viel eher bewahren sie uns auch vor dem Strudel in die affektiven Tiefen, wenn sie sich erst einmal ‚setzen‘ können. Zwar lassen sich Empfindungsäußerungen kaum steuern, aufgrund der absichernden Eigenschaft unserer Physiologie treten sie bei vielen Menschen allerdings gezielt erst nach einer Phase der Verstummung auf. Weil wir es im Rahmen unserer Sozialisation gelernt haben, auf bestimmte Reize – wie eben eine dramatische Erkenntnis – regelhaft und adäquat zu antworten, brauchen Gefühle oftmals die passende Konstellation, um sich lösen zu können. Daher kann es tatsächlich hilfreich sein, sich in ein vertrautes Umfeld zu begeben, damit die zunächst unter vernünftigem Verschluss gehaltenen Regungen und Reaktionen entweichen können. Für manche Menschen ist solch eine Umgebung beispielsweise im Beisein ihrer Nächsten, andere bevorzugen dagegen eher, alleine zu sein. Entsprechend ist es empfehlenswert, die individuelle Atmosphäre zu definieren, damit die Emotionen gelockert werden und sich in bekanntem Ambiente Luft verschaffen können“, erläutert der Familienberater überdies.

„Nachdem man die erste Panikreaktion abgefangen hat und mithilfe von Entspannungstechniken wieder etwas zur Ruhe gekommen ist, hilft eine möglichst objektive Recherche über das Krankheitsbild. Denn Aufklärung ist das beste Mittel gegen Befürchtung und Unsicherheit. Im Zeitalter des Internets ist es zwar deutlich schwieriger geworden, fachkundige und unabhängige Information zu bekommen. Dennoch sollte der Versuch unternommen werden, über solide und seriöse Quellen zu erfahren, was die Diagnose tatsächlich bedeutet. Oftmals besteht in der Hektik des heutigen Gesundheitssystems für Ärzte und Therapeuten nichts ausreichend Kapazität, um dem Patienten schwierige Untersuchungsergebnisse in gebotener Ausführlichkeit zu erläutern. Deshalb sind wir zunehmend auf Selbstverantwortung angewiesen. Es rät sich daher, im Falle von eigenen Erkundungen auf Literatur zurückzugreifen, die von Experten veröffentlicht wurde. Zwar sind für den weiteren Umgang mit einer Erkrankung auch Selbsthilfeportale und Foren durchaus nützlich. Für bloße Unterrichtung über Tatsachen sollte dagegen eher auf Publikationen von medizinischen und psychotherapeutischen Fachleuten zurückgegriffen werden, die mittlerweile auch über die gängigen Suchmaschinen gefunden werden können. Mit einer fundierten Kenntnis über den frisch eingetretenen Zustand beginnt auch eine komplett andere Lebensepoche. Viele Menschen sehen sie auch in der Nachschau aus einer weiten Distanz als Bruch, da eine Krankheit mehrheitlich als Leiden konnotiert ist und nachvollziehbar nicht als Chance verstanden werden kann. Daher scheint es Wege zu bedürfen, einen solchen Abschnitt unserer Existenz so gut wie möglich zu bewältigen. Hierfür ist es für uns als soziale Wesen ungemein tröstlich, wenn wir unsere Last mit anderen teilen können. Auch wenn wir oftmals damit hadern, ob und wie wir Angehörige, Freunde und Bekannte in unsere Krankheitsgeschichte einbeziehen sollen, ist es zu befürworten, schon recht früh mit ihnen in Austausch zu gehen“, erklärt der Coach, der seit 2005 in der Selbsthilfe engagiert ist.

„Der Aufbau eines Netzwerkes an vertrauenswürdigen Personen ist nicht nur deshalb zu begrüßen, weil sie mit einer außenstehenden Sicht kritisch und differenziert unseren eigenen ‚Tunnelblick‘ aus Pessimismus und Verzweiflung entschärfen können. Viel eher sind sie auch in der Position, uns eine weniger subjektiv besetzte Tatsächlichkeit zu spiegeln, die wir aus ihrem Munde als glaubwürdig betrachten. Darüber hinaus wird oftmals unterschätzt, welch heilsame Wirkung die alleinige Möglichkeit zum Aussprechen hat. Das Sprichwort ‚Von der Seele reden‘ hat seine unbedingte Berechtigung“, befindet Riehle – und sagt abschließend: „Perspektivisch sollten wir anstreben, die völlig normale Frage nach der Ursache einer Krankheit durch jene über eine praktikable Handhabung der auferlegten Drangsal zu ersetzen. Dies gilt insbesondere im Falle dessen, dass nach derzeitigem Stand der Medizin und Psychologie das Wissen um die Herkunft der Erkrankung für deren Behandlung und Therapie keine Rolle spielt. Das permanente Ringen mit dem ‚Warum ich?‘ kann uns nie zu einem befriedigenden Ergebnis führen, weil schicksalhafte Begebenheiten und die Evolution keine schlüssige Kausalkette verfolgen. Der Prozess der Annahme einer Pein bedeutet nicht, sie zu akzeptieren und sich ihr unterwürfig zu ergeben. Viel eher versteht sich darunter das Erreichen eines Zustandes von Seelenfrieden, in dem das Zweifeln in den Hintergrund rückt und das proaktive in die Hand nehmen einer unveränderlichen Fügung dominiert. Insofern lohnt es sich – auch mit therapeutischer Begleitung – ein Konzept zum Einbauen des uns zugeteilten Loses in den Alltag zu entwickeln. Unbestritten kann dazu aber auch gehören, die Funktionalität einer Erkrankung und ihre seelische Aussage zu deuten, um machbare Veränderungen – beispielsweise am Lebensstil – umzusetzen und damit Progression und Chronifizierung etwaig verlangsamen oder verhindern zu können. Wir vermögen in Erkrankung keinerlei Sinnhaftigkeit zu erkennen. Gleichsam kommen wir nicht umhin, natürlicherseits gesteckten Grenzen gewahr zu werden und anstelle des frustran verlaufenden Ausschauhaltens nach Auslösern die Art und Weise der Integration einer Krankheit in unsere strukturellen Tagesabläufe zu definieren. Hoffnung (auf Heilung) ist nie verkehrt – und auch ein ‚Wofür‘ darf unsere Anstrengung leiten“, schließt der Sozialberater sein Statement.

Die kostenlose Psychosoziale Beratung der Selbsthilfeinitiative ist bundesweit unter www.dennis-riehle.de erreichbar.



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